HC Zugerland

Spielbericht HCZ 1 vs. GCK Lions

Schon wieder auf die Kappe bekommen gegen die Zürcher. Die GCK Lions entwickeln sich langsam aber sicher zu einem Angstgegner und mühsamen Weggefährten. Schon letzte Saison haben wir 2 Spiele auf die Kappe bekommen und diese Saison geht es gleich weiter so. Nachdem die Zürcher am Vorabend in Thalwil zum Kür aufliefen (8:1 Sieg), dachten wir, wären die Gäste wären etwas müde am Folgetag gegen uns anzutreten. So wars leider nicht.

Die Zürcher wirkten in jeder Situation wacher, explosiver und kaltblütiger als wir. Besonders unser Powerplay vermochte gegen ihr aggressives Boxplay überhaupt nicht zu überzeugen. Ständig stand uns ein Zürcher im Weg und auf den Füssen. Das Passspiel funktionierte hinten und vorne nicht und defensiv waren wir Zuger fahrlässig, müde und inspirationslos. Ständig spielten wir im eigenen Drittel den Puck hin und her hinter dem Tor und versuchten so aus dem Drittel zu kommen. Das gelang zuweilen gut aber versandete dann in der Offensive, weil wir stets 3 Gegenspieler gegen uns wussten.

Umgekehrt auf unserer Seite. Die Zürcher schalteten blitzschnell von Defensive in die Offensive und erspielten sich dabei zahlreiche Überzahlsituationen (3:2, 2:1, 4:3) und kamen dadurch stets zu guten Chancen. Besonders über die Seiten machten die Gäste Tempo und überliefen unsere Defensiv-Abteilung gleich zu Beginn des Mitteldrittels mirakulös. Den Puck mussten Sie dann bloss noch einschieben.

Nachdem wir das Skore im Startdrittel eröffneten haben wir unser Tempo nicht hoch gehalten und zu wenig Druck auf den gegnerischen Kasten ausgeübt. Prompt kam die Retourkutsche - wie eben erwähnt im Mitteldrittel. Zum Schluss des Mitteldrittels gabs noch 2 Powerplay-Tore. Wieder hat die Zuordnung in der Defensive von vorne bis hinten nicht gestimmt.

Zum Schluss gabs noch das Sahnehäubchen mit dem Empty-Netter.

Fazit:
Es gibt absolut nichts an der Leistung der Unparteiischen auszusetzen. Wir haben dieses Spiel durch Hochmut, Unentschlossenheit und Fahrlässigkeit verloren. Wer nicht bereit ist ein Sieg zu erzwingen, der hat es auch nicht verdient zu gewinnen. Jetzt muss sich jeder an der Nase nehmen, darüber nachdenken was man besser machen kann und dann beim nächsten Spiel am kommenden Freitag gegen Seetal Guzzi Geben. Noch haben wir 5 Punkte Distanz zu den Hochdorfern. Das soll sich am kommenden Freitag in 8 Punkte umwandeln.
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Die Mannen mit den Helebarden

Spielbericht HC Zugerland vs. KSC Küssnacht am Rigi

Der heutige Gast stand vor (und auch nach dem Spiel) am Ende der Tabelle. Eine vermeindlich "einfache" Aufgabe wartete also auf uns. So forcierten wir gleich das Tempo und konnten bereits nach wenigen Minuten durch Joel Steinmann auf herrliche Vorarbeit durch Markus Walker und Reyan Kücük in Vorsprung gehen. Doch die Gäste konterten sogleich im Gegenzug und egalisierten das Skore. Das Spiel wäre von den Kräfteverhältnissen her eigentlich einseitig gewesen. Doch unser Unvermögen und das nötige Glück der Gäste half das Skore ausgeglichen zu halten. Hinzu kam, dass die Küssnachter stets auf Konter warteten und diese erfolgreich abschliessen konnten. So geschah es auch kurz vor der ersten Drittelspause und zu unserem Erstaunen führten die Gäste 1:2.

9 Tore im Mitteldrittel - Unsere Defensivarbeit war heute etwas verantwortungslos. Die Gäste konnten stets auf den Abpraller gehen und erzielten so immer wieder Tore. Doch wir konnten immer wieder ausgleichen und so gestaltete sich das Spiel "tortechnisch" sehr ausgeglichen. Die Kräfteverhältnisse waren klar verteilt. So wussten sich die Küssnachter oft nur mit dreckigen Stockschlägen zu helfen. Die sonst sehr fair und gut pfeifenden Schiris hatten bei diesen Stockschlägen aber die Augen geschlossen. So stand es nach 40 Minuten 5:5.

In der Kabine ermunterte uns Coach Marco Annen die Ruhe zu bewahren und das Tempo zu erhöhen. Dann hätten die Gäste keine Chance. Irgendwie wollte dieses Konzept nicht aufgehen und so versuchten und versuchten wir Chancen zu kreieren. Die Gäste ihrerseits hatten auch einige gute Möglichkeiten und spielten nun auch etwas Eishockey. Kurz vor Schluss konnten die Gäste in doppelter Überzahl spielen und erzielten kurzerhand den Führungstreffer zum 6:5. Was für ein Spiel. Doch wir gaben nicht auf und nahmen unser Timeout. Die Ansprache trug Früchte und so kombinierten sich Philipp Mauderli, Joel Steinmann und Niclas Hedberg durch die gesamte Formation der Gäste. Niclas Hedberg erzielte somit rund 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. In den letzten 30 Sekunden kamen wir noch einmal zu guten Chancen konnten diese allerdings nicht nützen.

Verlängerung - 3 gegen 3
Letztes Jahr waren es noch 4:4 Spieler in der Overtime. Heuer sind es nur noch je 3 Mannen. Die zusätzliche Eisfläche konnten wir besser nutzen und so machte Niclas Hedberg kurzen Prozess und lief mal schnell alleine durch und versenkte den Puck in der rechten hohen Ecke.

Fazit:
Wir haben verdient gewonnen allerdings hätten wir das Spiel bereits in der regulären Spielzeit entscheiden müssen und zwar deutlich. Was soll's. Wir nehmen 2 Punkte mit und stehen nach wie vor an 4. Position.
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HC Zugerland, Fletchy Peyer and 4 others like this

Fletchy PeyerIch lese eure Spielberichte nach jedem Match mit Freude. Diese sind immer kompetent und desöftern "farbig", ganz einfach Klasse. Ein grosses Lob dem Schreiberling. Dass ich heute früh wieder über einen Sieg gegen meinen "Lieblingsfeind" den KSC lesen konnte, freute mich natürlich sehr, denn immer wieder kommen mir und meinen "Urviecher-Mitstreiter" (Pänggu und Harry) die despektierliche Haltung dieses KSC in den Anfangsphasen gegenüber unserem Verein, in den Sinn. Es ist halt einfach so, Schadenfreude ist die schönste Freude........! Nochmals, herzliche Gratulation, "keep on Rolling"

2 Wochen seither   ·  1
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HC Zugerland vs. GCK Lions

November 27, 2016, 2:15pm

Bossard Arena

Besuche und unterstütze uns an unserem nächsten Heimspiel gegen die GCK Lions.

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Spielbericht EHC Thalwil - HC Zugerland 1

Nerven behalten und dann läufts

Das Spiel vom letzten Samstag auf dem Eisfeld Brand in Thalwil war eine richtige Achterbahnfahrt. Zu später Stunde und kühlen Temperaturen (unser Staff wärmte sich fleissig während den Pausen in der Beiz auf) ging es gleich richtig zur Sache. Das Tableau zeigte gerade mal die 7. Minute und schon krachte es das erste Mal im Tor der Thalwiler - Joel Steinmann hatte getroffen auf herrliches Zuspiel von Markus Walker. Doch just im Gegenzug (18 Sekunden später) egalisierten die Gastgeber das Skore. Woraufhin wir das Skore nur weitere 11! Sekunden später durch Philipp Mauderli um ein weiteres Tor nach oben schraubten. Unglaublich. In 30 Sekunden 3 Tore. Dann legte sich das Spiel wieder etwas (das Eis wurde etwas weicher und langsamer). In der 18. Minute war es dann erneut Joel Steinmann der im Powerplay die Gegner vernaschte und im Nachstochern den Puck versenkte. Kurz vor der Pause erhöhte dann Reyan Kücük mit einem herrlichen Solo quer über den Gletscher auf 4:1.

Im Mittelabschnitt liessen wir das Spiel dann gleich etwas schlittern und bekamen kurz nach Wiederbeginn gleich den Treffer zum 2:4 und kurz vor der 2. Pause sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:4. Das Spiel ist wieder offen.

In der Pause motiviert Joel Steinmann die Truppe und Coach Marco Annen formiert die Linien etwas um. Gerade mal 37 Sekunden sind gespielt und schon kracht es wieder im Thalwiler Kasten - Philipp Mauderli hat eingenetzt. Keine 60 Sekunden später erhöht Reyan Kücük gleich auf 6:3. Die Gastgeber bäumen sich noch einmal auf und erzielen das 4:6 und dann brechen die Dämme. Jetzt klappt plötzlich einfach alles. Wieder ist es Reyan Kücük der schon zum Dritten einnetzt. Genau 1 Minute später ist es - ebenfalls zum Dritten - Joel Steinmann der auf dem Hosenboden notabene sein Solo abschliesst. 56 Sekunden später hat Markus Walker den Puck in die Maschen und erhöht auf 9:4. Und weil es so viel Spass macht und einer eben immer das 10. Tor schiessen muss, wenn man danach weiterskoren will, trifft Simon Brügger zum 10:4. 2 Minuten später ist es Silvan Penzenstadler, der zum 11:4 trifft und zum Schluss markiert Denes Pal sein erstes Tor für den HC Zugerland zum 12:4. Feierabend.

Fazit:
Wenn wir die Nerven behalten und uns auf das Spiel konzentrieren, den Job sauber machen, dann läufts. Natürlich haben uns die 22 Strafminuten der Thalwiler etwas in die Karten gespielt. Konten wir doch sehr lange Powerplay spielen und dies einige Male sensationell ausnützen. Kommenden Sonntag findet das Derby gegen den KSC statt. 14.15 findet dieses statt. Wir freuen uns auf Besuch in der Bossard Arena.

Over and out. Happy Week and see you later.
Joel aka. Schorsch aka. #17
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Zum Geburtstag alles Gute Marcel "Mäsi"-Dribbleking Brand ... Mehr sehenWeniger Sehen

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Happy Birthday unserem Coach, Marco Annen. Bereits Teil des Inventars vom HCZ. ... Mehr sehenWeniger Sehen

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Marcel Käch, Nina Suter and 7 others like this

Marc MichelHoi Marco, alles Gute zum Geburtstag einen wunderschönen Tag und hopp Zugerland. Gruss aus Lyss

1 Monat seither
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Fabio FischerAlles Gueti nochträglich im Coach!!

1 Monat seither
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"14 Freunde sollt ihr sein"

Unter diesem Motto stimmte uns Coach Marco Annen auf den Titelkampf gegen den EHC Urdorf ein. Fehlten bei uns doch einige namhafte Absenzen liessen wir uns deswegen nicht beirren und spielten gegen den letztjährigen 2. Ligisten ein ausgezeichnetes Defensivkonzept. Die Säuliämter dominierten zwar das Spiel, kamen aber nicht zu wirklich guten Möglichkeiten. Unser Defensivkonzept funktionierte so gut, dass rund 50% des Spiels in der neutralen Zone stattfand und nur vereinzelte Angriffe auf unser Tor gestartet werden konnten. Das nützte den Gastgebern allerdings auch nicht viel, denn wir hatten mit Adrian Vogel einen Keeper in Bestform zwischen den Pfosten. Er kratzte wirklich alles und kompensierte die nummerische Unterzahl des geschmälten Kaders geschickt mit seinen Saves. Dadurch bekamen wir mehr Luft zum atmen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Zürcher permanent gegen unseren Abwehrriegel auflief und kurz vor der Verzweiflung schien.

Wir konnten im Gegenzug immer mal wieder einen Nadelstich platzieren. Jedoch wollte auch bei uns der Puck nicht ins Tor. So stand es nach 40 Minuten immer noch 0:0. Das Spiel verlief weiterhin spannend. Die jungen Zürcher spielten ihre Schnelligkeit aus und versuchten das Spiel in Ihre Richtung zu leiten.

Erst in der 41 Minute gelang dem Ehc Urdorf der Führungstreffer. Dieser war doch sehr umstritten. Die Schiedsrichter sahen das Tor aus einer anderen Perspektive und so gaben sie diesen umstrittenen Treffer. An der Leistung der Schiedsrichter gab es absolut gar nichts zu meckern. Solide, ruhig und wirklich überzeugend leiteten die beiden das Spiel.

Fazit:
Nach 60 Minuten hiess es dann immer noch 1:0 für den Tabellenführer. Der Ehc Urdorf hat verdient gewonnen. Wir waren zwar sehr defensiv eingestellt, zeigten allerdings eine hervorragende Leistung und eine noch nie dagewesene Systemtreue durch das ganze Spiel. Das Rückspiel wird sicherlich interessant werden, wenn wir dann auch in Vollbesetzung antreten.

Eine schöne Woche und bis zum nächsten Spiel gegen den EC Glarus in Zug am kommenden Samstag.

Gruzz, Schorsch
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Sonntag Morgens um 08.30. Auf gehts! ... Mehr sehenWeniger Sehen

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Michael Nebdeschue, Stephan Baer and 9 others like this

Janine Lottenbach-HoratViel Glück 👍🏼💪🏻

2 Monate seither   ·  1
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Pascal FischerGuets spiel jungs👍👍

2 Monate seither   ·  1
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HC Zugerland fröhlich.

Die Schlacht von Hochdorf mit dem besseren Ende für uns.

Was für ein Auftakt in die neue Saison. Alle 3 Parteien (ja auch die Unparteiischen) mussten sich erst an alles gewöhnen. Bei nummerischem Gleichstand waren wir klar die bessere Mannschaft und spielten unser System solide. In den ersten 20 Minuten kamen die Gastgeber nur durch Unachtsamkeiten unsererseits zu Chancen und wussten diese auch zu nutzen. Nach 20 Minuten führten wir 2:1.

Im Mitteldtittel startete das Strafenfurioso. Ständig fanden wir uns wieder und wieder in der Kühlbox. Doch heute hatten wir neben The Wall Locco Locatelli einen Reyan Kücük und makelloser Form. Er war einfach überall und skorte und skorte.

Im Schlussdrittel spielten wir mehrheitlich Boxplay und das richtig gut. Dämlicherweise liessen wir uns immer wieder zu Fouls hinreissen und so kamen wir etwas ins Schwitzen. Doch wir hielten dem Druck stand und spielten ein Iceing nach dem anderen runter und so verstrichen Sekunden um Sekunden.

Fazit

Die Zebras waren massiv überfordert und wir liessen hatten uns nicht so im Griff. Eine giftige Kombination. Egal 3 Punkte und das ist was zählt. Nächstes Spiel wird dann ein echter Gradmesser. Sursee ist zu Gast.
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