Fazit Testspiele HC Zugerland 3. Liga

Fazit erste 3 Testspiele HCZ 1

Die ersten beiden Testspiele gegen Binningen und gegen Reinach waren noch keine wirklichen Gradmesser. Gegen die Basler konnten wir nach bloss einem Training 12 Tore erzielen und hatten zu jeder Zeit das Spiel im Griff. Speziell zu erwähnen ist, dass sich unser neuer Spieler Ramon Streiff gleich in die Skorerliste eingereiht hat und somit einen tollen Einstand feiern durfte. Herzlich Willkommen an dieser Stelle beim HC Zugerland. Gegen Reinach fielen dann nicht mehr ganz so viele Tore, das lag wohl auch daran, dass wir bedeutend mehr im Boxplay spielten. Dennoch konnten wir das Spiel mit 5:3 für uns entscheiden. Wir hätten allerdings gut und gerne 10 Tore schiessen können und die 3 Gegentreffer waren keineswegs notwendig.

1. Gradmesser gegen den verjüngten KSC.

Letzten Samstag kams zum Nervenprobespiel in der Bossardarena. Auch in diesem Spiel zeigt sich die härtere Gangart der Schiedsrichter dieses Jahr. Ob das sinnvoll ist lasse ich an dieser Stelle offen – darüber zu diskutieren und zu lamentieren führt eh zu nichts – es ist so. Punkt! Schnell sind wir 1:0 in Führung gegangen und haben solide unseren Job erledigt. Zwischen durch gabs mal wieder vereinzelt Chancen auf der Gegenseite doch hatten wir rund 30 Minuten das Spiel gut im Griff. Heikel wurde es nur wenn wir in Boxplay spielen durften. Die Gäste aus Küssnacht am Rigi sind bekanntlich schon seit mehreren Wochen auf dem Eis und auch das Trainingslager liegt schon in der Vergangenheit. Wir nach lediglich 3 Trainingseinheiten und 2 Spielen sind noch längst nicht auf unserem gewohnten Niveau. Die Küssnachter haben im Powerplay gut funktioniert und uns immer wieder zum laufen gebracht. Entsprechende Konsequenz war der Ausgleich. 

Im Mitteldrittel wurde das Spiel zunehmend ungemütlicher und hitziger. Auch weil die Schiedsrichter ebenfalls noch nicht auf dem Saisonniveau angekommen sind, was sie mal haben sollen und weil auch wieder viele neue Regeln erst angewandt werden dürfen. Ehrlich gesagt frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist jedes Jahr neue Regeln aufzustellen. Die Angewöhnungsphase ist für Spieler und Spielleiter einfach zu kurz. Somit kommt kaum Ruhe ins Spiel und schlussendlich wird der Schiri als der dumme Affe bezeichnet, obwohl er einfach nur in der Sandwichposition steht und das umsetzt was vom Verband vorgesetzt wird. Wie gesagt, das Spiel wurde hitziger und folglich kamen zusätzliche Strafen dazu die höchst unnötig waren – auf beiden Seiten. Auf die Details gehe ich nicht ein – A) weil es ein Testspiel ist, B) weil es nichts bringt & C) weil es nicht mehr geändert werden kann da passée. Lange Rede kurzer Sinn – durch dumme und unnötige Strafen (die Betroffenen – mich inklusive – wissen Bescheid) haben wir den Gästen aus Küssnacht zusätzliche Powerplays ermöglicht, die sie zu nutzen wussten. So stand es am Schluss 4:2 für die Gäste.

Fazit:

Wenn wir auf der Bank uns fokussieren aufs Atmen, Erholen und Fokussieren auf den nächsten Einsatz, dann läufts wie geschmiert und sonst eben nicht. Darum heisst die Aufgabe wie auch letztes Jahr „lächeln und winken“, Contenace bewahren und uns aufs Spiel konzentrieren. Den Rest können wir nicht beeinflussen und auch nicht ändern. Ist so, weil war so, weil bleibt so! Danke merci und jetzt gehts erst mal ins Trainingslager nach Zuchwil wo wir genau an diesen und anderen Dingen arbeiten dürfen.

Es schliesst: #Schorsch