CUP Spiel EHC Thalwil vs. HC Zugerland

Ganz unter dem Motto: Wer hat noch nicht und will noch mal stand das Cup-Spiel zwischen Thalwil und dem HC Zugerland 1. Mannschaft.

Am Freitag wurde das vorgezogene Cupspiel in Zug statt in Thalwil ausgetragen, weil auf dem Thalwilerberg das Eis förmlich davon läuft. Gut für uns – keine Reisezeit und spielen im Heimstadion auf der Gästebank :). Auch mal ein neues Erlebnis.

Cup-Spiel auf Augenhöhe

Gleich im ersten Einsatz erzielten die Gastgeber den Führungstreffer. Die erste Sturmformation konnte schon nach 32 Sekunden uns überrumpeln. Ein fataler Start in dieses Cupspiel. Rund 7 Minuten später erhöhten die Gastgeber sogar auf 2:0. Das Spiel war schnell und ging stets hin und her. So gelang uns in der 14. Minute ein Konter welcher Roger Amhof zu nutzen wusste und auf 2:1 verkürzte. Dann konnten wir für einmal im Powerplay aggieren und Selim Kücük hämmerte den Puck in den Torhimmel.

In der Pause war klar, dass wir mehr fürs Spiel machen mussten und uns in der Defensive besser zu organisieren hatten. Kurz nach der Pause war es wieder Selim Kücük der das Skore wendete und so stand es 3:2 für uns. Doch die Gäste konnten wieder ausgleichen und ihrerseits sogar wieder 4:3 in Führung gehen. Dann war es wieder Roger Amhof der den Ausgleich erzielte und kurz darauf Markus Walker, welcher uns erneut in Führung brachte. Kurz darauf war es Simon Brügger der uns erstmals einen 2 Torevorsprung ermöglichte. Doch auch darauf wussten die Thalwiler wieder eine Antwort und verkürzten abermals auf 5:6.

Im Schlussabschnitt konnten die Zürcher kurz nach der Pause den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Doch wieder war es Selim Kücük der die Rakete zündete und in Unterzahl zum 6:7 einnetzte und nur 30 Sekunden später erzielte erneut Simon Brügger das 6:8. Wiederum 3 Minuten später fasste sich Joel Steinmann ein Herz, umkurvte die ganze Abwehr über die Seite und bediente nach einem Abstecher ums Tor den freistehenden Philip Blöchlinger der zum 6:9 einschob. Leider handelten wir uns dann gleich reihenweise unnötige Strafen ein und so konnten die Gäste auf 8:9 verkürzen. Doch wieder war es „the turkish Rocket“ Selim Kücük der gleich innert 2 Minuten 2 Tore reinknallte und das Skore auf 8:11 erhöhte. Das waren seine Tore 4 & 5 an diesem Abend. Ein unschönes Ende nahm dann das Spielende. Kurz vor Ende stocherte zum wiederholten Mal ein Thalwiler nach Abpfiff bei unserem Goalie Philipp Locatelli nach was wir unsererseits nicht tolerierten und so startete eine Keilerei welche durch die Unparteiischen hätte unterbrochen werden sollen. Leider endete dieses Cupspiel mit einem Strafenfiasko was nicht hätte sein müssen.

Fazit:

Wir sind eine Runde weiter. Das Spiel war schnell und ein ewiges hin und her. Es hätte auf jede Seite kippen können. Wir haben das glücklichere Ende für uns beansprucht.