Senioren eröffnen Saison mit Schützenfest

Einfach der Wahnsinn – könnte man dieses Spiel beschreiben. Man blicke zurück, letzte Saison gab es keinen einzigen Sieg für die Senioren und die neue Spielzeit startet gleich mit einem Schützenfest.

Der HC Seetal empfing den HC Zugerland Senioren in Hochdorf.

1. Drittel

Zum Saisonstart grüssten zwei neue Spieler bei unseren Senioren. Dominique Betschart gab offiziell seinen Einstand bei den Senioren und Joel Steinmann gab seine Premiere und Derniere für die aktuelle Seniorensaison als „Verstärkungsspieler“. Dass man sich an die neuen Regeln (kein Checken und kein Slapshot) erst gewöhnen muss bewiess Rookie Tiger Betschart gleich nach 1.26 als er im Powerplay kräftig „Strom holte“ und dafür 2 Minuten in die Kühlbox durfte. Und auch der zweite Rookie Joel Steinmann kam sofort in den Genuss der kurzen (unverständlichen) Zündschnur der Schiris nachdem er diesen den Puck zuschieben wollte fasste er gleich 10 Minuten Verschnaufpause in der Kühlbox – ohne Ansage versteht sich. Item.

Die Brothers Peyer fassten sich in der 8. Minute ein Herz und hämmerten den Puck zum ersten mal in die Maschen. Keine 15 Sekunden später war es Sascha Vogelsang der auf 2:0 erhöhte und weitere 15 Sekunden später war es Marco Gattiker der auf 3:0 erhöhte. Jeder Schuss ein Treffer könnte man sagen und bekommt dafür auch noch recht. Denn keine 1.15 Minuten später waren wieder die Peyer Brothers am Start und netzten zum 4:0 ein. Dann war die Partie durch viele Strafen gestört worden. Viele davon gehen wohl aufs Konto „Kurzsichtigkeit“ (um nicht Blindheit oder Ahnungslosigkeit zu sagen) der Schiris. Egal. Ändern kann man das ja nicht. In der 17. Minute vollendete wiederum die starke Peyer Linie um Florian Weichselsdorfer ein Angriff und erhöhte auf 5:0. Und weitere 50 Sekunden später waren wieder die Peyer Brothers am Werk diesmal bediente Urs Rubitschon und so stand es 6:0.

Florian Weichselsdorfer erzielte knapp 28 Sekunden später das 7:0 und weitere 40 Sekunden später wusste Sascha Epp eine Lücke zu nutzen und traf zum 8:0. Kurz vor der Pause liess dann Philipp Locatelli doch auch noch einen rein und so stand es zur Pause 8:1. Ein ungewohntes Bild nach der letzten Saison könnte man meinen.

2. Drittel

Spieler-Coach ad interim Hensi konnte wegen seiner lädierten Schulter nicht weiter spielen und amtete fortan als Coach uni solo. Die Gastgeber konnten gleich nach der Pause auf 2:8 verkürzen. Doch das bringt uns heute überhaupt nicht aus der Ruhe. Wiederum waren es die Peyer Brothers welche das Skore erhöhten. 9:2. Doch die Gastgeber aus Hochdorf wussten erneut eine Antwort und überraschten Goalie Philipp Locatelli mit einem höchst unkonventionellen Schuss zum 9:3. Jetzt durfte Joel Steinmann endlich auch wieder mitmachen. Doch zuerst war es erneut Marco Gattiker der das Stängeli komplett machte. Weitere 4 Minuten später vollstreckte Joel Steinmann zum ersten und bediente im selben Powerplay Sascha Vogelsang. 12:3.  In der 26. Minute Lief Urs Rubitschon wie durch Butter und erhöhte auf 13:3. Kurz vor der Pause erzielte Joel Steinmann dann innert 30 Sekunden das Tor zum 14 & 15:3.

3. Drittel

Wiederum im Powerplay konnten wir in der 46. Minute aggieren und Wolfgang Krull bediente wiederum Joel Steinmann herrlich der zum 16:3 einnetzte. In der 53. Minute war die Mittelzone etwas gar rar besetzt und so setzte Joel Steinmann zum Handgelenkschuss von der blauen Linie an. Der Goalie wusste gar nicht wie im geschah und hörte es bloss noch klingeln. 17:3. In der 56. Minute war wieder die 3. Sturmformation auf dem Eis und so war es Tiger Beschart der wieder den höchst vereinsamten Joel Steinmann im Slot bediente. 18:3. In der 59. Minute erhöhte Sascha Epp dann sogar noch auf 19:3 von der blauen Linie aus.

Fazit

Wer hat noch nicht und will noch mal? So etwa könnte man kurz das Spiel zusammenfassen. Es hätten gut und gerne noch 6-8 Tore mehr sein können, denn der Torwart von Seetal hatte wirklich einen ganz miesen Tag erwischt. Für uns absolut erstaunlich warum der Ersatzmann nicht eingewechselt wurde. Egal. Für uns war das eine gelungene Saisonpremiere mit einem höchst ungewohnten Resultat. Und so grüssen wir dieses Jahr nach Spiel 1 von der Tabellenspitze mit einem positiven Torverhältnis von +16.

Die Schiedsrichter in der Seniorenliga haben eine äusserst kurze Zündschnur und ziehen oft schneller als John Wayne seinen Colt. Man hat den Eindruck sie möchten gar nicht erst einen Spielfluss ermöglichen. Das ist etwas schade und auch gewöhnungsbedürftig. Das Positive an der Sache ist, dass die Schiris wenigstens konsequent ihre strickte Linie verfolgen.

einen guten Start in die neue Woche.

Schorsch

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