CUP Spiel BSC Bäretswil vs. HC Zugerland

Die Qualität hat dann doch den Unterschied gemacht.

Dass wir am Cupspiel gegen den 4. Ligisten aus Bäretswil kein einfaches Spiel erwarten konnten war uns allen klar. Trotzdem gingen wir sehr überheblich ins Spiel hinein. Nach einem Torlosen Startdrittel eröffneten wir sehr spät in der 22. Minuten durch Neuzuzug Julien Gälli das Skore. Ja und dann, dann kamen die Strafen in sinnflutartiger Menge angeschwemmt. Die Schiedsrichter hatten scheinbar wirklich die Idee den Unterklassigen durch Powerplays ins Spiel zu bringen und ermöglichten Ihnen gleich reihenweise Überzahlchancen im Doppelpack 5:3. Einfach unglaublich. So konnten die Gastgeber innert 5 Minuten sage und schreibe 5 Tore machen. Das lag nicht ausschliesslich an den „Unparteiischen“ sondern auch an unserer Überheblichkeit und Arroganz auf dem Eis. In unseren Köpfen dachten wir wohl wir könnten den Puck einfach ein bisschen übers Eis schieben wie beim Curling und die Pucks fallen dann schon irgendwie ins Tor. Da war allerdings wirklich der überragend haltende Goalie der Bäretswiler. Nach dem 5:1 nahm Coach Annen das überfällige Timeout um uns den Kopf zu waschen und an unseren Stolz zu appelieren. Das zeigte Wirkung und gleich im Anschluss konnten wir Powerplay spielen. Knapp 1 Minute war schon verstrichen und so fasste sich Joél Steinmann ein Herz dribbelte 3 Spieler aus und schob zum 5:2 ein. Gleich im nächsten Einsatz fand Fredy Sidler ein Loch zwischen den Hosenträgern und so kamen wir bis zur Pause auf 5:3 heran.

Im Schlussabschnitt überstanden wir zuerst ein erneutes Boxplay und starteten dann unsere Schlussoffensive. Gleich zweimal traf Joél Steinmann – zweimal bedient von Niclas Hedberg und Simon Brügger zum 5:5 Gleichstand. Jetzt war der Bann irgendwie gebrochen und die Hausherren konnten unserem Tempo nicht mehr mithalten. Zum zweiten Mal heute Abend traf Julien Gälli zum 5:6. Grande Finale von Simon Brügger zum Abschluss. Gleich 3 Mal traf Simon Brügger im 2 Minuten Abstand zum 5:7, zum 5:8 und zum 5:9. Den letzten Treffer seines perfekten Hattricks vernaschte er den Gegenspieler, dass diesem schwindlig wurde und hämmerte den Puck trocken in den rechten Winkel. Genial. Kurz vor Schluss war dann noch Fabio de Marco für das Stängeli bereit und netzte ein. 5:10. Die 7 Tore im Schlussabschnitt haben dann doch den Unterschied ausgemacht. Hätten wir 3 Drittel gespielt wie das Letzte, wären die Gastgeber wohl nie nur annährend auf 5 Tore gekommen und wir hätten wohl weit mehr als 10 Tore erzielt.

Fazit:

Qualität hat sich durchgesetzt. Wir haben rund 22 Minuten Eishockey gespielt und das hat gereicht für den Sieg. Dennoch dürfen wir uns an der Nase nehmen und in Zukunft nicht mehr so fahrlässig mit unseren Chancen, Emotionen etc umgehen. Beim nächsten Spiel gegen den MySports-Ligisten Bülach am 22. November 2017 in der Bossard Arena (Zeit noch unbekannt) werden wir dann der Unterklassige sein und der Spiess wird sich drehen.

> Statistiken zum Spiel