Spielbericht GCK Lions vs. HC Zugerland

Wenns nicht läuft, dann läufts nicht.

Das dritte Spiel in Serie haben wir nun verloren (inkl. Cup). Das Tragische an der Geschichte – alle deutlich. Noch tragischer ist allerdings, dass wir die beiden Meisterschaftsspiele nicht hätten verlieren müssen.

Ich gehe erst gar nicht auf die Details ein. Das Spiel ist mehr oder weniger schnell erzählt. Wiederum dezimiert traten wir im Dolder unter freiem Himmel gegen die GCK Lions an. Letztes Jahr hatten wir an dieser Wirkungsstätte noch überzeugen können. Das ist uns heuer deutlich misslungen. Gleich von Anfang an hagelte es Tor um Tor. Alles Ablenker und unnötige Tore weil wir die kleinen Details einfach nicht beachtet haben. Die gegnerischen Verteidiger konnten von der blauen Linie aus sich  alle Zeit der Welt lassen um aufs Tor zu schiessen. Wayne Bieri wusste gar nicht wie ihm geschah. Der Puck fand irgendwie immer den Weg ins Tor. Die Zürcher waren nicht die bessere Mannschaft. Der Puck lief wirklich einfach für sie. Egal wie wir verteidigten der Puck landete immer auf der Schaufel eines Zürchers und der brauchte dann meist nur noch einzuschieben. Das ging das ganze Spiel so weiter.

Wir hatten gewisse Chancen allerdings fehlte uns der Mumm und der Mut einfach den Sieg zu erkämpfen. Wir waren auf der Bank komplett unorganisiert und das zeigten wir folglich dann auch auf dem Eis. Schon wieder gab es eine Bankstrafe für zu viele Spieler auf dem Eis. Letztes Spiel war es eine Bankstrafe für Spielverzögerung weil nicht genügend Spieler zum Anspiel aufliefen. Es geht hier nicht darum jemandem den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Wir sind ein Team und können zusammen gewinnen. Coach Annen hat es in der Pause korrekt gesagt. Wenn wir gewinnen sind alles die besten Freunde und wenns mal nicht läuft, ja dann eben nicht so sehr. Und das ist schade und absolut unnötig.

Fazit:

Wir sollten den Spass am Eishockey wieder finden. Alles was war vergessen und gemeinsam als Mannschaft auflaufen – sowohl auf dem Feld als auch an der Bande. Wir müssen wieder aus der Defensive heraus kompakt auftreten. Ein klares Konzept umsetzen und uns an unser System halten. Step by step. Dann wirds auch wieder kommen. Unseren Speed sollten wir auch wieder vermehrt einsetzen. Reyan Kücük hat das gleich zwei Mal unter Beweis gestellt und jedes Mal resultierte ein Tor daraus. Jeder darf sich wieder auf seinen Job – und nur auf diesen – konzentrieren und den anderen seinen Job machen lassen.

Ach ja, das Schlussresultat war dann 11:3 für die Zürcher. Shit happens.