Spielbericht GCK Lions vs. HC Zugerland

Wenns nicht läuft, dann läufts nicht.

Das dritte Spiel in Serie haben wir nun verloren (inkl. Cup). Das Tragische an der Geschichte – alle deutlich. Noch tragischer ist allerdings, dass wir die beiden Meisterschaftsspiele nicht hätten verlieren müssen.

Ich gehe erst gar nicht auf die Details ein. Das Spiel ist mehr oder weniger schnell erzählt. Wiederum dezimiert traten wir im Dolder unter freiem Himmel gegen die GCK Lions an. Letztes Jahr hatten wir an dieser Wirkungsstätte noch überzeugen können. Das ist uns heuer deutlich misslungen. Gleich von Anfang an hagelte es Tor um Tor. Alles Ablenker und unnötige Tore weil wir die kleinen Details einfach nicht beachtet haben. Die gegnerischen Verteidiger konnten von der blauen Linie aus sich  alle Zeit der Welt lassen um aufs Tor zu schiessen. Wayne Bieri wusste gar nicht wie ihm geschah. Der Puck fand irgendwie immer den Weg ins Tor. Die Zürcher waren nicht die bessere Mannschaft. Der Puck lief wirklich einfach für sie. Egal wie wir verteidigten der Puck landete immer auf der Schaufel eines Zürchers und der brauchte dann meist nur noch einzuschieben. Das ging das ganze Spiel so weiter.

Wir hatten gewisse Chancen allerdings fehlte uns der Mumm und der Mut einfach den Sieg zu erkämpfen. Wir waren auf der Bank komplett unorganisiert und das zeigten wir folglich dann auch auf dem Eis. Schon wieder gab es eine Bankstrafe für zu viele Spieler auf dem Eis. Letztes Spiel war es eine Bankstrafe für Spielverzögerung weil nicht genügend Spieler zum Anspiel aufliefen. Es geht hier nicht darum jemandem den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Wir sind ein Team und können zusammen gewinnen. Coach Annen hat es in der Pause korrekt gesagt. Wenn wir gewinnen sind alles die besten Freunde und wenns mal nicht läuft, ja dann eben nicht so sehr. Und das ist schade und absolut unnötig.

Fazit:

Wir sollten den Spass am Eishockey wieder finden. Alles was war vergessen und gemeinsam als Mannschaft auflaufen – sowohl auf dem Feld als auch an der Bande. Wir müssen wieder aus der Defensive heraus kompakt auftreten. Ein klares Konzept umsetzen und uns an unser System halten. Step by step. Dann wirds auch wieder kommen. Unseren Speed sollten wir auch wieder vermehrt einsetzen. Reyan Kücük hat das gleich zwei Mal unter Beweis gestellt und jedes Mal resultierte ein Tor daraus. Jeder darf sich wieder auf seinen Job – und nur auf diesen – konzentrieren und den anderen seinen Job machen lassen.

Ach ja, das Schlussresultat war dann 11:3 für die Zürcher. Shit happens.

Spielbericht HC Zugerland vs Küssnachter SC

Der Spitzenkampf ging kräftig den Bach runter.

Die Küssnachter wollen diese Saison unbedingt eine Liga höher gehen. Entsprechend haben sie auch aufgerüstet und das Team verjüngt auf diese Saison hin. Das Training wurde bereits zahlreiche Wochen vor unserem in die Wege geleitet zu Beginn der Saison. Die Ambitionen sind also da und sehr hoch. Alles ausser Aufstieg scheint für die Rigistätter keine Option zu sein. Nach dem sehr sehr hitzigen Freundschaftsspiel zu Beginn der Saison (gefühlte 2000 Strafminuten) kam es diesen Samstag zu einem faireren Spiel mit weniger Aktivität in der Kühlbox.

1. Drittel

Die Gäste aus Küssnacht machten von der ersten Sekunde an Druck und wir hielten dagegen. Mit unseren 12 Mannen standen die Vorzeichen für einen Abnützungskampf allerdings mehr als nur düster. Zumal die Gäste mit 4 kompletten Linien aufmarschierten. Alle jung, alle hungrig wie reudige Hunde könnte man fast meinen. Zu Beginn ging scheinbar in Küssnacht das Gerücht um, dass unser Speedy Gonzales Reyan Kücük nicht spielen würde. Dem war nicht so entsprechend verwirrt kuckten die Gäste als Reyan sich auf dem Eis warm machte. Das zeigt wie unsicher man in Küssnacht ist und alles versucht um aufzusteigen. Item. Nach einem Hin und Her konnten wir durch eine schöne Passtafette durch David Favreau in Führung gehen. Doch nur wenige Minuten später schafften die Gäste den Ausgleich. Nach einem gerade abgeschlossenen Boxplay erzielten die Gäste sogar noch den Führungstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Rigistätter das Tempo erhöht.

2. Drittel – Absturz total

Das Mitteldrittel ist eigentlich sehr schnell erzählt. Wir sind mehr oder weniger auf dem Eis rumgestanden und entsprechend ist der Puck nicht für uns gelaufen. Eins für andere Mal wurde unser Goalie Wayne Bieri im Stich gelassen und so konnten die Gäste innert 20 Minuten das Skore um 5 Tore ausbauen und führten nach 40 Minuten mit 1:7. Zwei Tore fielen im Powerplay.

3. Drittel – klare Ansage

Die Pause lief bereits einige Minuten als Assistenz-Capitano Joél Steinmann in die Garderobe kam und mal Tacheles sprach. Müde Beine nach dem Cup-Spiel am Mittwoch hin oder her. Es war wirklich nicht zum zusehen was wir im Mitteldrittel abgeliefert hatten. Er appelierte an den Stolz und die Möglichkeiten von jedem einzelnen. Die Worte schienen die Mannschaft zu beflügeln. Das Startdrittel konnten wir im Powerplay beginnen und so war es auch gleich Joél Steinmann höchst selbst, der seine eigenen Worte in die Tat umsetzte und eine Passkombination nach gerade mal 24 Sekunden im Tor versenkte. Nur 30 Sekunden später – die Garderoben-Worte hallten noch nach – erzielte Roger Amhof das dritte Tor für uns. 3:7. Die Gäste nahmen ihr Timeout, welches die Wirkung leider nicht verfehlte und nur 20 Sekunden nach unseren beiden Treffern trafen die Küssnachter zum 3:8. Jetzt spielten wir endlich wieder Eishockey. Es war ein ausgeglichener Kampf – auch wenn klar war, dass wir keine 6 Tore in der verbleibenden Zeit mehr würden schiessen können. Dafür war dann die Luft und Energie mit 12 Mannen doch zu knapp. In der 48. Minute trafen die Gäste noch zum 3:9 Endstand.

Fazit

Das miserable Mitteldrittel hat uns Punkte gekostet. Hätten wir dort einfach Eishockey gespielt wie die ersten 10 und die letzten 20 Minuten, wäre das Spiel ganz anders gelaufen. Irgendwo war wohl der Wurm drin. Ich behaupte es hat nicht an der Energie gelegen. Wir haben uns zu sehr das Spiel der Gäste aufzwingen lassen und uns zu wenig auf unser Spiel fokussiert. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir zu Erstaunlichem in der Lage sind – auch mit bloss 10 Mannen. Dieser Exploit konnten wir leider nicht zum Besten geben. Wir gehen allerdings mit einem guten Gefühl aus dem Spiel – schliesslich haben wir das Schlussdrittel 2:2 unentschieden gespielt und dort gezeigt dass wir den Tabellenführer durchaus reizen können. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass wir unsere Emotionen – was die Strafen betrifft – sehr gut gezügelt hatten. Es gab zahlreiche Situationen wo wir auch schon ziemlich ausgetickt wären. Das war nicht der Fall und so ist es toll, dass wir lediglich 6 kleine Bankstrafen einsammelten und damit weniger als die Gäste. Am kommenden Samstag findet bereits das nächste Spiel gegen die GCK Lions auf dem Dolder in Zürich statt.

Spielbericht Cup HC Zugerland vs. EHC Bülach

David gegen Goliath oder die Underdogs gegen einen ziemlich übermächtigen Gegner. Das waren die Vorzeichen und genau so wurde schlussendlich auch abgerechnet.

1:12 – das Verdickt des Spiels zu Gunsten des MySports-Ligisten EHC Bülach. Die Gäste aus Zürich haben sehr sehr fair gespielt und durch ihre Technik, Geschwindigkeit und Genauigkeit überzeugt. Checks wurden so gut wie keine angesetzt – zum Glück bei dem Tempo – könnte man sagen. Die Schiedsrichter haben das Spiel laufen lassen. Es gab ja auch nicht wirklich etwas zu pfeifen abgesehen von den zahlreichen Toren.

Das Spielgeschehen ist wirklich schnell erzählt. Die Zürcher taten alles um möglichst schnell ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. So führten sie bereits nach 20 Minuten mit 0:5. Es gab auch nicht nur einen Zweifel, dass die Favoriten dieses Spiel nicht gewinnen würden. Zu genau waren die Pässe, zu schnell schalteten sie von Defensive auf Offensive und waren stets für den Abpraller zur Stelle, der dann meist auch im Tor landete. Über das ganze Spiel hinweg haben 2 Spieler herausgestochen auf unserer Seite. Das waren unsere beiden Goalies. Philipp Locatelli hat zwar 8 Mal hinter sich greifen müssen. Dennoch waren das meist alles unhaltbare Abpraller. Er liess sich so erhobenen Hauptes zur Spielhälfte durch Wayne Bieri auswechseln.

Die Gäste schalteten einen Gang zurück – führten sie ja bereits mit 8 Toren Vorsprung. Wayne auf der anderen Seite erhielt noch 4 Tore und wusste sich auch zahlreiche Male auszuzeichnen. Es hätten ohne die beiden Goalies gut und gerne noch 7-8 Tore mehr sein können. Danke Jungs. Top Job! Zu erwähnen bleiben noch zwei Dinge. Das Ehrentor haben wir uns noch erkämpft und das Schlussdrittel mit einem Unentschieden abgeschlossen. Auch das stimmt uns glücklich.

Das Cup-Märchen bliebt folglich aus. Das war auch nicht zu erwarten. Der Unterschied war spielerisch klar ersichtlich. Der Unterschied war auch durch 3 Ligen Differenz offensichtlich. Und der Unterschied war auch hinsichtlich des Alters offensichtlich. Unser ältester Spieler Tiger Betschaft mit seinen 45 Jahren hat nur 26 Jahre mehr auf dem Buckel wie der jüngste Spieler auf dem Feld Torhüter des EHC Bülach mit jugendlichen 19 Jahren. So liess er sich natürlich gerne für ein Foto als Erinnerung ablichten.

Fazit:

Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Zuschauern welche uns an diesem Highlight begleitet haben. Es war toll für uns trotz der hohen Niederlage. Die Gäste haben sicher nicht mit voller Power gespielt. Sie versuchten auch immer wieder einen Trick und schönen Spielzug zu platzieren und dem Publikum etwas zu bieten. Das konnten sie sich leisten und war für uns absolut in Ordnung. Zu gross war die spielerische Klasse. Auch bedanken möchten wir uns beim Kaffee-/Kuchenstandteam welches einen einwandfreien Service lieferte und für unsere Mannschaftskasse 570 Franken erwirtschaftet hat. Wir wünschen an dieser Stelle dem EHC Bülach viel Erfolg im weiteren Cup-Wettbewerb.

Danke und einen schönen Abend.

Schorsch

Spielbericht HC Zugerland vs. Glarner EC

Eine Medaille hat immer zwei Seiten oder anders gesagt wir zeigen oft zwei Gesichter.

Das 6. Spiel der Meisterschaft findet zwischen uns und dem Glarner EC statt. Zuhause konnten wir gegen den äusserst unangenehmen Gegner noch nie gewinnen – deshalb vorneweg – das hat sich geändert.

Das Spiel beginnt äusserst intensiv und wechselt zwischen hin und her oder Offensive und Defensive. Was wirklich auffällt ist die ungewöhnlich hohe Strafenliste – beider Teams. Über das ganze Spiel hinweg fehlt den beiden Schiedsrichtern das Feingefühl für wirkliche Strafen und eben keine Strafen. Das Niveau der Unpareiischen passt sich eben dem Niveau der Spieler an und das ist bekannterweise sehr breit gefächert. Wie dem auch sei – darüber lamentieren nützt nichts.

Los gehts mit dem 1. Drittel.

Bereits das zweite Powerplay können die Gäste in etwas Zählbares verwandeln und gehen in der 11. Minute in Führung. Nachdem wir dann drei weitere Boxplays überstehen lanciert Niclas Hedberg mit einem weiten Pass Joél Steinmann, der Marco Villiger als Relais nutzt und dann den Puck in voller Fahrt aufschnappt, den Gegner mit einem Fake-Slapshop verarscht und den Torhüter gleich mit und somit zum 1:1 ausgleicht. Kurz Vor Drittelspause ist es Niclas Hedberg der einfach mal abzieht von der blauen Linie und der Puck findet einen äusserst bizarren Weg ins Tor. 2:1.

Mitteldrittel

Die Pausenansprache war klar. Weniger Strafen, mehr Fokus auf Speed und Zusammenspiel. Gesagt getan. Wir sammeln im Mitteldrittel bloss 3 x 2 Strafminuten und treffen gleich Reihenweise. Kurz nach der Pause ist es wieder Joél Steinmann der durch Simon Brügger bedient wurde. 3:1. In der Folgeminute gelingt den Gästen allerdings wiederum der Anschlusstreffer. Keine 3 Minuten später ist es wieder die erste Linie um Alan Benz welche zum Angriff bläst. Zu dritt stürmen wir aufs gegnerische Tor. Benz spielt herrlich zurück auf Joél Steinmann, der seinen Hattrick vervollständigt und den Puck oben rechts in den Winkel knallt. Nun folgen die 20 Sekunden von Roger Amhof. Lediglich 30 Sekunden nach dem 4:2 zieht Roger Amhof einfach mal ab und erwischt quer durchs Drittel durch den Torhüter über der rechten Schulter. 5:2. Kaum angespielt ist es wieder Roger Amhof der den Abpraller vor dem Tor ins Tor hämmert. 6:2. In der 34. Minute können wir für einmal wieder Powerplay spielen. Der Puck läuft flüssig und so gelangt der Puck in die Tiefe nebens Tor von Joél Steinmann der durch den Slot via Flip-Pass Alan Benz bedient. Dieser fackelt nicht lange und versenkt herrlich zum 7:2. Pause.

3. Drittel – Larifari

Das Schlussdrittel ist schnell erzählt. Wir lehnen zurück, ruhen uns auf den Lorbeeren aus und das wird rigoros bestraft. Das man mit 6 x 2 Minuten mehr als die Hälfte des Drittels in Unterzahl spielt hilft nicht gerade. Und so können die Glarner Powerplay Nr. 17 und Nr. 18 aufziehen. Und wie es halt ist wenn wir ständig in der Box spielen, dann fallen eben auch Tore. So geschehen drei Stück an der Zahl. Das Spiel gerät den Schiedsrichtern zunehmend aus der Hand. Zweimal werden Entscheide geändert. Zum Glück. Ein offensichtliches Fusstor der Glarner wird nach Besprechung dann doch nicht gegeben. Man kann wirklich sagen der eine der beiden Zebras war wirklich nicht auf der Höhe. Oropax gehören wirklich nicht ins Ohr bei einem Eishockeymatch.

Fazit:

3 Punkte sind im Trockenen. Wir haben die Niederlagenserie zu Hause gegen Glarus gebrochen und wir haben erneut viel zu viele Strafen gesammelt. Sage und schreibe 14 x 2 Minuten + 1 x 25 Minuten sind wirklich viel zu viel. Die Gäste sind gerade mal die Hälfte in der Kühlbox gesessen. Das Spiel war jetzt nicht wirklich so einseitig was die Strafen betraf. Da wünschen wir uns wirklich viel mehr Feingefühl für die Zukunft. Allerdings müssen wir uns auch an der eigenen Nase nehmen. Die Strafen unsererseits hätten wir durch mehr Ordnung, Fokus und kontrolliertere Emotionen deutlich geringer halten können.

So fertig für heute. Am Mittwoch gehts weiter mit dem Cup-Kracher gegen EHC Bülach um 20.00 Uhr in der Bossard Arena.

CUP Spiel BSC Bäretswil vs. HC Zugerland

Die Qualität hat dann doch den Unterschied gemacht.

Dass wir am Cupspiel gegen den 4. Ligisten aus Bäretswil kein einfaches Spiel erwarten konnten war uns allen klar. Trotzdem gingen wir sehr überheblich ins Spiel hinein. Nach einem Torlosen Startdrittel eröffneten wir sehr spät in der 22. Minuten durch Neuzuzug Julien Gälli das Skore. Ja und dann, dann kamen die Strafen in sinnflutartiger Menge angeschwemmt. Die Schiedsrichter hatten scheinbar wirklich die Idee den Unterklassigen durch Powerplays ins Spiel zu bringen und ermöglichten Ihnen gleich reihenweise Überzahlchancen im Doppelpack 5:3. Einfach unglaublich. So konnten die Gastgeber innert 5 Minuten sage und schreibe 5 Tore machen. Das lag nicht ausschliesslich an den „Unparteiischen“ sondern auch an unserer Überheblichkeit und Arroganz auf dem Eis. In unseren Köpfen dachten wir wohl wir könnten den Puck einfach ein bisschen übers Eis schieben wie beim Curling und die Pucks fallen dann schon irgendwie ins Tor. Da war allerdings wirklich der überragend haltende Goalie der Bäretswiler. Nach dem 5:1 nahm Coach Annen das überfällige Timeout um uns den Kopf zu waschen und an unseren Stolz zu appelieren. Das zeigte Wirkung und gleich im Anschluss konnten wir Powerplay spielen. Knapp 1 Minute war schon verstrichen und so fasste sich Joél Steinmann ein Herz dribbelte 3 Spieler aus und schob zum 5:2 ein. Gleich im nächsten Einsatz fand Fredy Sidler ein Loch zwischen den Hosenträgern und so kamen wir bis zur Pause auf 5:3 heran.

Im Schlussabschnitt überstanden wir zuerst ein erneutes Boxplay und starteten dann unsere Schlussoffensive. Gleich zweimal traf Joél Steinmann – zweimal bedient von Niclas Hedberg und Simon Brügger zum 5:5 Gleichstand. Jetzt war der Bann irgendwie gebrochen und die Hausherren konnten unserem Tempo nicht mehr mithalten. Zum zweiten Mal heute Abend traf Julien Gälli zum 5:6. Grande Finale von Simon Brügger zum Abschluss. Gleich 3 Mal traf Simon Brügger im 2 Minuten Abstand zum 5:7, zum 5:8 und zum 5:9. Den letzten Treffer seines perfekten Hattricks vernaschte er den Gegenspieler, dass diesem schwindlig wurde und hämmerte den Puck trocken in den rechten Winkel. Genial. Kurz vor Schluss war dann noch Fabio de Marco für das Stängeli bereit und netzte ein. 5:10. Die 7 Tore im Schlussabschnitt haben dann doch den Unterschied ausgemacht. Hätten wir 3 Drittel gespielt wie das Letzte, wären die Gastgeber wohl nie nur annährend auf 5 Tore gekommen und wir hätten wohl weit mehr als 10 Tore erzielt.

Fazit:

Qualität hat sich durchgesetzt. Wir haben rund 22 Minuten Eishockey gespielt und das hat gereicht für den Sieg. Dennoch dürfen wir uns an der Nase nehmen und in Zukunft nicht mehr so fahrlässig mit unseren Chancen, Emotionen etc umgehen. Beim nächsten Spiel gegen den MySports-Ligisten Bülach am 22. November 2017 in der Bossard Arena (Zeit noch unbekannt) werden wir dann der Unterklassige sein und der Spiess wird sich drehen.

> Statistiken zum Spiel

Spielbericht HC Seetal vs. HC Zugerland

Wie gewonnen so zerronnen. Wir sind etwas knapp besetzt mit 12 Feldspielern nach Hochdorf gefahren und spielten gegen mehr oder weniger vollzählige Seetaler.

1. Drittel

Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr. Wieder und wieder forcierten die Gastgeber das Forechecking und das gleich mit zwei Mann. Auf dem kleinen NHL Feld mussten wir uns erst an diese Aktivität gewöhnen und kamen so langsam ins Spiel. Für die Seetaler gab es bisher nichts Zählbares aus ihren Chancen. Wieder und wieder zerstörte entweder unser Abwehrmann Wayne Bieri – der wieder einmal in Höchstform war – oder aber wir putzten gemeinsam den Puck aus der Gefahrenzone. In der 15. Minute konnten wir ein Bully in der Offensivezone gewinnen. Der Puckgewinn nützte Simon Brügger und bediente mit einem Minipass Joél Steinmann, der den Puck Backhand in der nahen Ecke versenkte. Da schaute der Goalie nicht gerade gut aus. Dieses Resultat nahmen wir mit in die Drittelspause.

2. Drittel

Die Ansage von Coach Marco Annen war in der Pause klar. Vier kleine Bankstrafen in einem Drittel sind einfach zu viel. Das musste sich ändern. Das Spiel war im Mitteldrittel ein einziges Hin und Her. Doch in der 25. und 27. Minute fassten wir Strafe 5 und 6 und so konnten die Hausherren in Überzahl aggieren. Nur einfach Überzahl, weil die Seetaler Ihr Powerplay durch eine Strafe Ihrerseits selbst reduzierten. Die Hausherren konnten diese Powerplay mit 4:3 Mannen auf dem Eis dann doch noch nützen und glichen um 1:1 aus. Nur 3 Minuten später – kam gerade einer von unseren Mannen aus der Kühlbox und zwei weitere haben Platz genommen spielten die Gäste wieder mit 1 Mann mehr Powerplay. und schon wieder kachelte es. Mit 2:1 ging es in die Pause.  Die Ansage vom Coach hatte keine Früchte getragen. 6 Bankstrafen haben wir uns eingefangen und wurden zwei Mal dafür bestraft. Jetzt hätte dem hinterst und letzten klar sein sollen, dass es gegen das wirklich gut funktionierende Powerplay der Seetaler nichts verträgt. Das mit dem Zuhören üben wir nochmal 🙂

3. Drittel

Im Schlussabschnitt fand kurz nach Wiederanpfiff ein Bully in der Offensivzone statt. Kusi Walker bediente Reyan Kücük, der sich nicht zweimal bitten liess und das Skore ausglich. Doch nur 2 Minuten später konnten die Gastgeber wieder in Führung gehen. in der 47. Minute standen je 4 Spieler auf dem Eis und der Puck gelangte im Angriffsdrittel an die blaue Linie zu Alan Benz. Der hämmerte einfach mal los. Der Puck flog zwar weit über die Torlatte sprang allerdings vom Plexiglas zurück übers Tor und so konnte der ideal platzierte Joél Steinmann den Puck in Baseball-Manier ins Tor buxieren. Homerun sozusagen. Ausgleich. und 2 Minuten später – wir spielten für einmal Powerplay – war es Niclas Hedberg, der von Fabio de Marco und Jonas Mosimann bedient wurde und zur Führung 3:4 traf. Noch in der selben Spielminute starteten die Gastgeber eine erneute Angriffswelle auf uns und beendeten diese mit einem erneuten Nachschlagen auf unseren Tormann. Wieder wurde es nicht geahndet von den beiden Unparteiischen. Da platze Alan Benz der Kragen und „streichelte“ den Angreifer mit einem Faustkuss ins Gesicht. Und weitere 30 Sekunden später wanderte gar noch einer von uns auf die Strafbank. Erneut doppelte Unterzahl. Und es kommt was kommen muss wenn man mit schwindenden Kräften kurz vor Spielende nochmal in doppelter Unterzahl antreten darf – Ausgleich.

Overtime

Diese ist kurz erzählt. Die beiden Zebras – waren wirklich den ganzen Match schon nicht ganz auf der optimalen Höhe des Geschehens – zogen Ihre Linie weiter durch und so konnte ein Seetaler seine Chance nützen und zum 5:4 einschieben. Tragisch an der Geschichte – der Gamewinner stand rund 1.5 Meter im Offside als er bedient wurde und die Schiris meilenweit davon entfernt. Folglich platzte Coach Annen der Kragen und liess seinen Emotionen freien Lauf. Bestraft wurde dies zum Glück nicht.

Fazit

Die Gastgeber haben den Sieg nicht gestohlen. Doch auf die Art und Weise wie sie gewonnen haben ist doch etwas sonderbar. Gespielt haben wir das ist klar. Dennoch darf auch mal an die Leistung der Unparteiischen appelliert werden. 7 Bankstrafen für die Gastgeber und 13 gegen uns. Das Verhältnis war nicht so einseitig was die Strafen betrifft. Zahlreiche Strafen – teils wirklich nicht notwendige wurden gepfiffen und haben den Spielfluss komplett unterbrochen. Schlussendlich hatten die Seetaler mehr Speed und wurden dafür belohnt und auch weil wir uns mit den vielen Strafen nicht nur den Spielfluss sondern mit auch die Energie gleich selbst geraubt haben. Wir haben 1 Punkt mitgenommen und grüssen nach wie vor von Platz 2 der Tabelle – mit 1 Spiel mehr als Thalwil. Das Learning ist klar wir dürfen wieder mehr laufen, weniger Strafen nehmen und dann kommt das gut.

Statistiken zum Spiel

Salve und guten Wochenstart

Schorsch #17

 

 

Senioren eröffnen Saison mit Schützenfest

Einfach der Wahnsinn – könnte man dieses Spiel beschreiben. Man blicke zurück, letzte Saison gab es keinen einzigen Sieg für die Senioren und die neue Spielzeit startet gleich mit einem Schützenfest.

Der HC Seetal empfing den HC Zugerland Senioren in Hochdorf.

1. Drittel

Zum Saisonstart grüssten zwei neue Spieler bei unseren Senioren. Dominique Betschart gab offiziell seinen Einstand bei den Senioren und Joel Steinmann gab seine Premiere und Derniere für die aktuelle Seniorensaison als „Verstärkungsspieler“. Dass man sich an die neuen Regeln (kein Checken und kein Slapshot) erst gewöhnen muss bewiess Rookie Tiger Betschart gleich nach 1.26 als er im Powerplay kräftig „Strom holte“ und dafür 2 Minuten in die Kühlbox durfte. Und auch der zweite Rookie Joel Steinmann kam sofort in den Genuss der kurzen (unverständlichen) Zündschnur der Schiris nachdem er diesen den Puck zuschieben wollte fasste er gleich 10 Minuten Verschnaufpause in der Kühlbox – ohne Ansage versteht sich. Item.

Die Brothers Peyer fassten sich in der 8. Minute ein Herz und hämmerten den Puck zum ersten mal in die Maschen. Keine 15 Sekunden später war es Sascha Vogelsang der auf 2:0 erhöhte und weitere 15 Sekunden später war es Marco Gattiker der auf 3:0 erhöhte. Jeder Schuss ein Treffer könnte man sagen und bekommt dafür auch noch recht. Denn keine 1.15 Minuten später waren wieder die Peyer Brothers am Start und netzten zum 4:0 ein. Dann war die Partie durch viele Strafen gestört worden. Viele davon gehen wohl aufs Konto „Kurzsichtigkeit“ (um nicht Blindheit oder Ahnungslosigkeit zu sagen) der Schiris. Egal. Ändern kann man das ja nicht. In der 17. Minute vollendete wiederum die starke Peyer Linie um Florian Weichselsdorfer ein Angriff und erhöhte auf 5:0. Und weitere 50 Sekunden später waren wieder die Peyer Brothers am Werk diesmal bediente Urs Rubitschon und so stand es 6:0.

Florian Weichselsdorfer erzielte knapp 28 Sekunden später das 7:0 und weitere 40 Sekunden später wusste Sascha Epp eine Lücke zu nutzen und traf zum 8:0. Kurz vor der Pause liess dann Philipp Locatelli doch auch noch einen rein und so stand es zur Pause 8:1. Ein ungewohntes Bild nach der letzten Saison könnte man meinen.

2. Drittel

Spieler-Coach ad interim Hensi konnte wegen seiner lädierten Schulter nicht weiter spielen und amtete fortan als Coach uni solo. Die Gastgeber konnten gleich nach der Pause auf 2:8 verkürzen. Doch das bringt uns heute überhaupt nicht aus der Ruhe. Wiederum waren es die Peyer Brothers welche das Skore erhöhten. 9:2. Doch die Gastgeber aus Hochdorf wussten erneut eine Antwort und überraschten Goalie Philipp Locatelli mit einem höchst unkonventionellen Schuss zum 9:3. Jetzt durfte Joel Steinmann endlich auch wieder mitmachen. Doch zuerst war es erneut Marco Gattiker der das Stängeli komplett machte. Weitere 4 Minuten später vollstreckte Joel Steinmann zum ersten und bediente im selben Powerplay Sascha Vogelsang. 12:3.  In der 26. Minute Lief Urs Rubitschon wie durch Butter und erhöhte auf 13:3. Kurz vor der Pause erzielte Joel Steinmann dann innert 30 Sekunden das Tor zum 14 & 15:3.

3. Drittel

Wiederum im Powerplay konnten wir in der 46. Minute aggieren und Wolfgang Krull bediente wiederum Joel Steinmann herrlich der zum 16:3 einnetzte. In der 53. Minute war die Mittelzone etwas gar rar besetzt und so setzte Joel Steinmann zum Handgelenkschuss von der blauen Linie an. Der Goalie wusste gar nicht wie im geschah und hörte es bloss noch klingeln. 17:3. In der 56. Minute war wieder die 3. Sturmformation auf dem Eis und so war es Tiger Beschart der wieder den höchst vereinsamten Joel Steinmann im Slot bediente. 18:3. In der 59. Minute erhöhte Sascha Epp dann sogar noch auf 19:3 von der blauen Linie aus.

Fazit

Wer hat noch nicht und will noch mal? So etwa könnte man kurz das Spiel zusammenfassen. Es hätten gut und gerne noch 6-8 Tore mehr sein können, denn der Torwart von Seetal hatte wirklich einen ganz miesen Tag erwischt. Für uns absolut erstaunlich warum der Ersatzmann nicht eingewechselt wurde. Egal. Für uns war das eine gelungene Saisonpremiere mit einem höchst ungewohnten Resultat. Und so grüssen wir dieses Jahr nach Spiel 1 von der Tabellenspitze mit einem positiven Torverhältnis von +16.

Die Schiedsrichter in der Seniorenliga haben eine äusserst kurze Zündschnur und ziehen oft schneller als John Wayne seinen Colt. Man hat den Eindruck sie möchten gar nicht erst einen Spielfluss ermöglichen. Das ist etwas schade und auch gewöhnungsbedürftig. Das Positive an der Sache ist, dass die Schiris wenigstens konsequent ihre strickte Linie verfolgen.

einen guten Start in die neue Woche.

Schorsch

Alle Zahlen und alle Fakten gibt es hier.

CUP Spiel EHC Thalwil vs. HC Zugerland

Ganz unter dem Motto: Wer hat noch nicht und will noch mal stand das Cup-Spiel zwischen Thalwil und dem HC Zugerland 1. Mannschaft.

Am Freitag wurde das vorgezogene Cupspiel in Zug statt in Thalwil ausgetragen, weil auf dem Thalwilerberg das Eis förmlich davon läuft. Gut für uns – keine Reisezeit und spielen im Heimstadion auf der Gästebank :). Auch mal ein neues Erlebnis.

Cup-Spiel auf Augenhöhe

Gleich im ersten Einsatz erzielten die Gastgeber den Führungstreffer. Die erste Sturmformation konnte schon nach 32 Sekunden uns überrumpeln. Ein fataler Start in dieses Cupspiel. Rund 7 Minuten später erhöhten die Gastgeber sogar auf 2:0. Das Spiel war schnell und ging stets hin und her. So gelang uns in der 14. Minute ein Konter welcher Roger Amhof zu nutzen wusste und auf 2:1 verkürzte. Dann konnten wir für einmal im Powerplay aggieren und Selim Kücük hämmerte den Puck in den Torhimmel.

In der Pause war klar, dass wir mehr fürs Spiel machen mussten und uns in der Defensive besser zu organisieren hatten. Kurz nach der Pause war es wieder Selim Kücük der das Skore wendete und so stand es 3:2 für uns. Doch die Gäste konnten wieder ausgleichen und ihrerseits sogar wieder 4:3 in Führung gehen. Dann war es wieder Roger Amhof der den Ausgleich erzielte und kurz darauf Markus Walker, welcher uns erneut in Führung brachte. Kurz darauf war es Simon Brügger der uns erstmals einen 2 Torevorsprung ermöglichte. Doch auch darauf wussten die Thalwiler wieder eine Antwort und verkürzten abermals auf 5:6.

Im Schlussabschnitt konnten die Zürcher kurz nach der Pause den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Doch wieder war es Selim Kücük der die Rakete zündete und in Unterzahl zum 6:7 einnetzte und nur 30 Sekunden später erzielte erneut Simon Brügger das 6:8. Wiederum 3 Minuten später fasste sich Joel Steinmann ein Herz, umkurvte die ganze Abwehr über die Seite und bediente nach einem Abstecher ums Tor den freistehenden Philip Blöchlinger der zum 6:9 einschob. Leider handelten wir uns dann gleich reihenweise unnötige Strafen ein und so konnten die Gäste auf 8:9 verkürzen. Doch wieder war es „the turkish Rocket“ Selim Kücük der gleich innert 2 Minuten 2 Tore reinknallte und das Skore auf 8:11 erhöhte. Das waren seine Tore 4 & 5 an diesem Abend. Ein unschönes Ende nahm dann das Spielende. Kurz vor Ende stocherte zum wiederholten Mal ein Thalwiler nach Abpfiff bei unserem Goalie Philipp Locatelli nach was wir unsererseits nicht tolerierten und so startete eine Keilerei welche durch die Unparteiischen hätte unterbrochen werden sollen. Leider endete dieses Cupspiel mit einem Strafenfiasko was nicht hätte sein müssen.

Fazit:

Wir sind eine Runde weiter. Das Spiel war schnell und ein ewiges hin und her. Es hätte auf jede Seite kippen können. Wir haben das glücklichere Ende für uns beansprucht.

Verdientes Fondue nach dem Sieg über die Akademiker aus Zürich

Zuerst die Arbeit dann das Vergnügen. Wie alle Jahre gehen wir einmal geschlossen an die Zugermesse kräftig Fondue verputzen nach einem Heimspiel. Dieses Jahr waren die Akademiker aus Zürich zu Besuch und wir luden zum 3. Liga-Spiel um 15.15 Uhr in die Bossard Arena.

Durch zahlreiche Abwesende (Kurz- und Langzeitverletzte) standen gerade mal 11 Mannen und 2 Goalies im Lineup. Unser Glück war, dass die Zürcher Ihrerseits auch nicht gerade viel mehr Gitter-Buben (Der kleine Scherz sei mir verziehen) im Kader mitbrachten. Wie dem auch sei. „Verdientes Fondue nach dem Sieg über die Akademiker aus Zürich“ weiterlesen