3. Liga 
15. November 2014, 19:45
EHC Seewen
8 - 3
HC Zugerland
T
EHC Seewen 8
HC Zugerland 3
1st 2nd 3rd T
EHC Seewen 8
HC Zugerland 3
Seewen, KEB Zingel
Team 1

Spielbericht

Am Samstag spielte der HCZ 1 in Seewen. Das erste Drittel gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Es war ein schnelles Hin und Her. Die Seewener gingen früh mit 1:0 in Führung. Doch nur etwas mehr als eine Minute später gleicht Philipp Mauderli zum 1:1 aus. in der 10. Minute sind es wieder die Gastgeber, die mit einem Tor in Führung gehen. Und knapp 2 Minuten später egalisiert Roger Amhof zum 2:2. Der Druck des HCZ nimmt nun stetig zu und so verwundert es auch nicht, dass in der 16. Minute Niclas Hedberg zum 2:3 erhöhen kann.

Kaum ist das zweite Drittel gestartet gleichen die Hausherren jedoch wieder aus. Die Seewener greifen nur noch entschlossener an und steigern die Kadenz beim Forechecking. Das bringt uns regelmässig beim Spielaufbau in Bedrängnis und so ist es auch nicht verwunderlich, dass kurz vor Drittelsende der Spielstand ein weiteres Mal dreht. 4:3 für Seewen. Die 3 kleinen Bankstrafen haben uns etwas aus dem Konzept geworfen.

Kurz nach Wiederbeginn im Schlussabschnitt sind wir mit einem Mann weniger auf dem Gletscher. Die Seewener treffen im Powerplay erneut und erhöhen auf 5:3. Jetzt ist der Bann irgendwie gebrochen und so geschieht uns, was wir vor 2 Wochen beim KSC erlebten gegen uns. „Wenns läuft, dann läufts.“ Wir stehen völlig neben den Schuhen und die Seewener spielen clever, geradlinig und schnörkellos. Die vielen Strafen – teils verständnlich, teilweise sehr fragwürdig – bringen uns komplett aus dem Konzept. Die Seewener erzielen Tor um Tor. Schlussstand 8:3.

Man kann sagen, dass Seewen den Sieg sicher nicht gestohlen hat. Jedoch muss man fairerheitshalber auch betonen, dass die Unparteiischen oft Tomaten auf den Augen hatten. Eine Spielsituation zeigt dies sehr deutlich. Vor unserem Tor fällt Beat Schuler durch ein harmloses Intermezzo mit Fabio Fischer zu Boden. Kurz nach dem Unterbruch – und es gibt keine Strafe – steht der Seewener wieder und schubst divenmässig Fabio Fischer umher. Der lässt sich nichts anmerken und fährt zur Bank. Der Seewner folgt ihm und schlägt ihm mit dem Stock leicht auf den Kopf. Das hat für Beat Schuler keine Folgen. Einfach unglaublich. Höhepunkt der Schiedsrichterleistung ist eine Lapalie an der Bande. Ein klares Foul geht voraus, worauf Marco Annen darauf aufmerksam macht. Ohne Verwarnung erhält er darauf eine 2 Minutenstrafe + Disziplinarstrafe und darf so 1 Minute vor Spielende in der Garderobe Platz nehmen.

Bis zum nächsten Mal.

Aufstellung

Name G A P PIM
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8 1 12
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