Spielbericht HCZ 1 vs. EV Dielsdorf Niederhasli

Nachdem das 1. offizielle Meisterschaftsspiel gegen die Akademiker aus Zürich nicht stattfand (sie hatten vergessen die Spieler ins System zu laden. Es ist noch nicht definitiv entschieden ob das Spiel 5:0 Forfait zu unseren Gunsten gewertet wird. Gemäss Regelbuch müsste dies der Fall sein. Wir werden sehen.) fanden wir uns am Samstag 6. Oktober 2018 in der Bossard Arena zu unserem ersten wirklichen Ernstkampf ein gegen den EV Dielsdorf Niederhasli. Der Aufsteiger ist auf diese Saison in unsere Gruppe hinzugekommen. 

1. Drittel

Wir wollten gleich von Beginn weg den Tarif durchgeben und zeigen wer hier in Zug das Sagen hat. So starteten wir furios und schon in der 3. Minute war es Neo-Senior/Aushilfespieler/Rückkehrer Joél Steinmann der zum 1:0 einschob bei 4 gegen 4 Spieler auf dem Eis. Das Spielgeschehen gestaltete sich sehr einseitig. So war es nur eine Frage der Zeit bis wir das Resultat zu unseren Gunsten erhöhten. Er war dann Roger Amhof der auf Zuspiel von Neuzuzug Tobias Hubli den Puck im Netz versenkte. Und kurz vor Ende des 1. Drittels vollendete Speedy-Allrounder-Gonzalez aka Reyan Kücük auf Zuspiel von Simon Brügger und Ramon Streiff zum 3:0 Pausenstand. Eindrücklich war die Schussstatistik von 27:7 Schüssen aufs Tor. Unsere Effizienz hat definitiv Optimierungspotential.

2. Drittel

Wir wollten nach der ersten Pause genau so weiter machen wie wir geendet hatten, allerdings war wohl der Pausentee doch noch etwas im Hals stecken geblieben. Schon in der 2. Minute konnten die Gäste aus dem Zürcher Unterland auf 3:1 verkürzen. Doch nur wenige Minuten später war es Jonas Mosimann der herrlich von hinter dem Tor von Joél Steinmann bedient wurde den 3-Tore Vorsprung wieder herstellte. In der Folge leisteten wir uns einige Strafen, die unseren Spielfluss etwas bremsten. Doch auch die Gäste leisteten sich mal wieder eine Strafe und so konnten wir im Powerplay durch eine schöne Passstafette via Tobias Hubli, Joél Steinmann und schliesslich durch Yannick Fuchs das Skore auf 5:1 erhöhen.  Und wiederum kurz vor Pause nahm sich Reyan Kücük ein Herz und bediente Joél Steinmann zum 6:1. In der Pause war der Tenor klar. So wie beim 1. Unterbruch wollten wir nicht mehr aus der Pause kommen und besannen uns entsprechender Vorsicht auch wenn der 5-Tore Vorsprung durchaus eine gewisse Sicherheit bedeutete.

3. Drittel

Hungrig kamen wir aus der Pause und konnten durch Selim Kücük auf Zuspiel von Simon Brügger auf 7:1 erhöhen. Nur 3 Minuten später war es Reyan Kücük der von ganz hinten bis ganz vorne durchlief, allen Gegner davon spurtete und auf 8:1 erhöhte. Ein herrliches Solo, welches er mit einem frechen Trick durch die Hosenträger besiegelte. Jetzt war der Bann definitiv gebrochen und wir kreierten fast im Minutentakt neue Chancen und Tormöglichkeiten. In der 49. Minute war es Ramon „Chancentod“ Streiff der den Puck energiegeladen voll unter die Querlatte hämmerte und somit seine Torflaute beendete (hatte er doch im Testspiel sage und schreibe 3 x das leere Tor nicht getroffen – wer glaubt denn sowas?). In der 54 Minute klaute Joél Steinmann den Puck einem Dielsdorfer vor der Nase weg und bediente Tobias Hubli mit einem herrlichen Flippass der diesen wuchtig ins Tor knallte. 10:1 und danke jetzt schon fürs Bier „Hightower“. Nur 30 Sekunden später bediente Reyan Kücük den freien Jonas Mosimann zum 11:1 und kurz vor Ende des Spiels war es Simon Brügger der Selim Kücük lancierte und auf 12:1 erhöhte.

Fazit

Die Gäste aus Dielsdorf hatten mit unserem Tempo definitiv Ihre Mühe. Dennoch vermochten Sie immer mal wieder gute Angriffe zu lancieren. Dumm nur, dass unser Schlussmann Wayne Bieri noch im Weg stand und einige Paraden zum Besten gab. Ehrlicherweise müssen wir allerdings auch bei 12:1 unsere mangelnde Chancenauswertung erwähnen. Wir hätten gut und gerne noch 6-8 Tore mehr schiessen können. Lange Rede kurzer Sinn wir haben 3 Punkte auf dem Konto und schauen vorwärts aufs nächste Spiel. Danke fürs Zuschauen und bis bald. 

#17 aka Schorsch aka Joél Steinmann

Spielbericht GCK Lions vs. HC Zugerland

Wenns nicht läuft, dann läufts nicht.

Das dritte Spiel in Serie haben wir nun verloren (inkl. Cup). Das Tragische an der Geschichte – alle deutlich. Noch tragischer ist allerdings, dass wir die beiden Meisterschaftsspiele nicht hätten verlieren müssen.

Ich gehe erst gar nicht auf die Details ein. Das Spiel ist mehr oder weniger schnell erzählt. Wiederum dezimiert traten wir im Dolder unter freiem Himmel gegen die GCK Lions an. Letztes Jahr hatten wir an dieser Wirkungsstätte noch überzeugen können. Das ist uns heuer deutlich misslungen. Gleich von Anfang an hagelte es Tor um Tor. Alles Ablenker und unnötige Tore weil wir die kleinen Details einfach nicht beachtet haben. Die gegnerischen Verteidiger konnten von der blauen Linie aus sich  alle Zeit der Welt lassen um aufs Tor zu schiessen. Wayne Bieri wusste gar nicht wie ihm geschah. Der Puck fand irgendwie immer den Weg ins Tor. Die Zürcher waren nicht die bessere Mannschaft. Der Puck lief wirklich einfach für sie. Egal wie wir verteidigten der Puck landete immer auf der Schaufel eines Zürchers und der brauchte dann meist nur noch einzuschieben. Das ging das ganze Spiel so weiter.

Wir hatten gewisse Chancen allerdings fehlte uns der Mumm und der Mut einfach den Sieg zu erkämpfen. Wir waren auf der Bank komplett unorganisiert und das zeigten wir folglich dann auch auf dem Eis. Schon wieder gab es eine Bankstrafe für zu viele Spieler auf dem Eis. Letztes Spiel war es eine Bankstrafe für Spielverzögerung weil nicht genügend Spieler zum Anspiel aufliefen. Es geht hier nicht darum jemandem den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Wir sind ein Team und können zusammen gewinnen. Coach Annen hat es in der Pause korrekt gesagt. Wenn wir gewinnen sind alles die besten Freunde und wenns mal nicht läuft, ja dann eben nicht so sehr. Und das ist schade und absolut unnötig.

Fazit:

Wir sollten den Spass am Eishockey wieder finden. Alles was war vergessen und gemeinsam als Mannschaft auflaufen – sowohl auf dem Feld als auch an der Bande. Wir müssen wieder aus der Defensive heraus kompakt auftreten. Ein klares Konzept umsetzen und uns an unser System halten. Step by step. Dann wirds auch wieder kommen. Unseren Speed sollten wir auch wieder vermehrt einsetzen. Reyan Kücük hat das gleich zwei Mal unter Beweis gestellt und jedes Mal resultierte ein Tor daraus. Jeder darf sich wieder auf seinen Job – und nur auf diesen – konzentrieren und den anderen seinen Job machen lassen.

Ach ja, das Schlussresultat war dann 11:3 für die Zürcher. Shit happens.

Spielbericht HC Zugerland vs Küssnachter SC

Der Spitzenkampf ging kräftig den Bach runter.

Die Küssnachter wollen diese Saison unbedingt eine Liga höher gehen. Entsprechend haben sie auch aufgerüstet und das Team verjüngt auf diese Saison hin. Das Training wurde bereits zahlreiche Wochen vor unserem in die Wege geleitet zu Beginn der Saison. Die Ambitionen sind also da und sehr hoch. Alles ausser Aufstieg scheint für die Rigistätter keine Option zu sein. Nach dem sehr sehr hitzigen Freundschaftsspiel zu Beginn der Saison (gefühlte 2000 Strafminuten) kam es diesen Samstag zu einem faireren Spiel mit weniger Aktivität in der Kühlbox.

1. Drittel

Die Gäste aus Küssnacht machten von der ersten Sekunde an Druck und wir hielten dagegen. Mit unseren 12 Mannen standen die Vorzeichen für einen Abnützungskampf allerdings mehr als nur düster. Zumal die Gäste mit 4 kompletten Linien aufmarschierten. Alle jung, alle hungrig wie reudige Hunde könnte man fast meinen. Zu Beginn ging scheinbar in Küssnacht das Gerücht um, dass unser Speedy Gonzales Reyan Kücük nicht spielen würde. Dem war nicht so entsprechend verwirrt kuckten die Gäste als Reyan sich auf dem Eis warm machte. Das zeigt wie unsicher man in Küssnacht ist und alles versucht um aufzusteigen. Item. Nach einem Hin und Her konnten wir durch eine schöne Passtafette durch David Favreau in Führung gehen. Doch nur wenige Minuten später schafften die Gäste den Ausgleich. Nach einem gerade abgeschlossenen Boxplay erzielten die Gäste sogar noch den Führungstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Rigistätter das Tempo erhöht.

2. Drittel – Absturz total

Das Mitteldrittel ist eigentlich sehr schnell erzählt. Wir sind mehr oder weniger auf dem Eis rumgestanden und entsprechend ist der Puck nicht für uns gelaufen. Eins für andere Mal wurde unser Goalie Wayne Bieri im Stich gelassen und so konnten die Gäste innert 20 Minuten das Skore um 5 Tore ausbauen und führten nach 40 Minuten mit 1:7. Zwei Tore fielen im Powerplay.

3. Drittel – klare Ansage

Die Pause lief bereits einige Minuten als Assistenz-Capitano Joél Steinmann in die Garderobe kam und mal Tacheles sprach. Müde Beine nach dem Cup-Spiel am Mittwoch hin oder her. Es war wirklich nicht zum zusehen was wir im Mitteldrittel abgeliefert hatten. Er appelierte an den Stolz und die Möglichkeiten von jedem einzelnen. Die Worte schienen die Mannschaft zu beflügeln. Das Startdrittel konnten wir im Powerplay beginnen und so war es auch gleich Joél Steinmann höchst selbst, der seine eigenen Worte in die Tat umsetzte und eine Passkombination nach gerade mal 24 Sekunden im Tor versenkte. Nur 30 Sekunden später – die Garderoben-Worte hallten noch nach – erzielte Roger Amhof das dritte Tor für uns. 3:7. Die Gäste nahmen ihr Timeout, welches die Wirkung leider nicht verfehlte und nur 20 Sekunden nach unseren beiden Treffern trafen die Küssnachter zum 3:8. Jetzt spielten wir endlich wieder Eishockey. Es war ein ausgeglichener Kampf – auch wenn klar war, dass wir keine 6 Tore in der verbleibenden Zeit mehr würden schiessen können. Dafür war dann die Luft und Energie mit 12 Mannen doch zu knapp. In der 48. Minute trafen die Gäste noch zum 3:9 Endstand.

Fazit

Das miserable Mitteldrittel hat uns Punkte gekostet. Hätten wir dort einfach Eishockey gespielt wie die ersten 10 und die letzten 20 Minuten, wäre das Spiel ganz anders gelaufen. Irgendwo war wohl der Wurm drin. Ich behaupte es hat nicht an der Energie gelegen. Wir haben uns zu sehr das Spiel der Gäste aufzwingen lassen und uns zu wenig auf unser Spiel fokussiert. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir zu Erstaunlichem in der Lage sind – auch mit bloss 10 Mannen. Dieser Exploit konnten wir leider nicht zum Besten geben. Wir gehen allerdings mit einem guten Gefühl aus dem Spiel – schliesslich haben wir das Schlussdrittel 2:2 unentschieden gespielt und dort gezeigt dass wir den Tabellenführer durchaus reizen können. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass wir unsere Emotionen – was die Strafen betrifft – sehr gut gezügelt hatten. Es gab zahlreiche Situationen wo wir auch schon ziemlich ausgetickt wären. Das war nicht der Fall und so ist es toll, dass wir lediglich 6 kleine Bankstrafen einsammelten und damit weniger als die Gäste. Am kommenden Samstag findet bereits das nächste Spiel gegen die GCK Lions auf dem Dolder in Zürich statt.

Spielbericht HC Zugerland vs. Glarner EC

Eine Medaille hat immer zwei Seiten oder anders gesagt wir zeigen oft zwei Gesichter.

Das 6. Spiel der Meisterschaft findet zwischen uns und dem Glarner EC statt. Zuhause konnten wir gegen den äusserst unangenehmen Gegner noch nie gewinnen – deshalb vorneweg – das hat sich geändert.

Das Spiel beginnt äusserst intensiv und wechselt zwischen hin und her oder Offensive und Defensive. Was wirklich auffällt ist die ungewöhnlich hohe Strafenliste – beider Teams. Über das ganze Spiel hinweg fehlt den beiden Schiedsrichtern das Feingefühl für wirkliche Strafen und eben keine Strafen. Das Niveau der Unpareiischen passt sich eben dem Niveau der Spieler an und das ist bekannterweise sehr breit gefächert. Wie dem auch sei – darüber lamentieren nützt nichts.

Los gehts mit dem 1. Drittel.

Bereits das zweite Powerplay können die Gäste in etwas Zählbares verwandeln und gehen in der 11. Minute in Führung. Nachdem wir dann drei weitere Boxplays überstehen lanciert Niclas Hedberg mit einem weiten Pass Joél Steinmann, der Marco Villiger als Relais nutzt und dann den Puck in voller Fahrt aufschnappt, den Gegner mit einem Fake-Slapshop verarscht und den Torhüter gleich mit und somit zum 1:1 ausgleicht. Kurz Vor Drittelspause ist es Niclas Hedberg der einfach mal abzieht von der blauen Linie und der Puck findet einen äusserst bizarren Weg ins Tor. 2:1.

Mitteldrittel

Die Pausenansprache war klar. Weniger Strafen, mehr Fokus auf Speed und Zusammenspiel. Gesagt getan. Wir sammeln im Mitteldrittel bloss 3 x 2 Strafminuten und treffen gleich Reihenweise. Kurz nach der Pause ist es wieder Joél Steinmann der durch Simon Brügger bedient wurde. 3:1. In der Folgeminute gelingt den Gästen allerdings wiederum der Anschlusstreffer. Keine 3 Minuten später ist es wieder die erste Linie um Alan Benz welche zum Angriff bläst. Zu dritt stürmen wir aufs gegnerische Tor. Benz spielt herrlich zurück auf Joél Steinmann, der seinen Hattrick vervollständigt und den Puck oben rechts in den Winkel knallt. Nun folgen die 20 Sekunden von Roger Amhof. Lediglich 30 Sekunden nach dem 4:2 zieht Roger Amhof einfach mal ab und erwischt quer durchs Drittel durch den Torhüter über der rechten Schulter. 5:2. Kaum angespielt ist es wieder Roger Amhof der den Abpraller vor dem Tor ins Tor hämmert. 6:2. In der 34. Minute können wir für einmal wieder Powerplay spielen. Der Puck läuft flüssig und so gelangt der Puck in die Tiefe nebens Tor von Joél Steinmann der durch den Slot via Flip-Pass Alan Benz bedient. Dieser fackelt nicht lange und versenkt herrlich zum 7:2. Pause.

3. Drittel – Larifari

Das Schlussdrittel ist schnell erzählt. Wir lehnen zurück, ruhen uns auf den Lorbeeren aus und das wird rigoros bestraft. Das man mit 6 x 2 Minuten mehr als die Hälfte des Drittels in Unterzahl spielt hilft nicht gerade. Und so können die Glarner Powerplay Nr. 17 und Nr. 18 aufziehen. Und wie es halt ist wenn wir ständig in der Box spielen, dann fallen eben auch Tore. So geschehen drei Stück an der Zahl. Das Spiel gerät den Schiedsrichtern zunehmend aus der Hand. Zweimal werden Entscheide geändert. Zum Glück. Ein offensichtliches Fusstor der Glarner wird nach Besprechung dann doch nicht gegeben. Man kann wirklich sagen der eine der beiden Zebras war wirklich nicht auf der Höhe. Oropax gehören wirklich nicht ins Ohr bei einem Eishockeymatch.

Fazit:

3 Punkte sind im Trockenen. Wir haben die Niederlagenserie zu Hause gegen Glarus gebrochen und wir haben erneut viel zu viele Strafen gesammelt. Sage und schreibe 14 x 2 Minuten + 1 x 25 Minuten sind wirklich viel zu viel. Die Gäste sind gerade mal die Hälfte in der Kühlbox gesessen. Das Spiel war jetzt nicht wirklich so einseitig was die Strafen betraf. Da wünschen wir uns wirklich viel mehr Feingefühl für die Zukunft. Allerdings müssen wir uns auch an der eigenen Nase nehmen. Die Strafen unsererseits hätten wir durch mehr Ordnung, Fokus und kontrolliertere Emotionen deutlich geringer halten können.

So fertig für heute. Am Mittwoch gehts weiter mit dem Cup-Kracher gegen EHC Bülach um 20.00 Uhr in der Bossard Arena.

Spielbericht HC Seetal vs. HC Zugerland

Wie gewonnen so zerronnen. Wir sind etwas knapp besetzt mit 12 Feldspielern nach Hochdorf gefahren und spielten gegen mehr oder weniger vollzählige Seetaler.

1. Drittel

Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr. Wieder und wieder forcierten die Gastgeber das Forechecking und das gleich mit zwei Mann. Auf dem kleinen NHL Feld mussten wir uns erst an diese Aktivität gewöhnen und kamen so langsam ins Spiel. Für die Seetaler gab es bisher nichts Zählbares aus ihren Chancen. Wieder und wieder zerstörte entweder unser Abwehrmann Wayne Bieri – der wieder einmal in Höchstform war – oder aber wir putzten gemeinsam den Puck aus der Gefahrenzone. In der 15. Minute konnten wir ein Bully in der Offensivezone gewinnen. Der Puckgewinn nützte Simon Brügger und bediente mit einem Minipass Joél Steinmann, der den Puck Backhand in der nahen Ecke versenkte. Da schaute der Goalie nicht gerade gut aus. Dieses Resultat nahmen wir mit in die Drittelspause.

2. Drittel

Die Ansage von Coach Marco Annen war in der Pause klar. Vier kleine Bankstrafen in einem Drittel sind einfach zu viel. Das musste sich ändern. Das Spiel war im Mitteldrittel ein einziges Hin und Her. Doch in der 25. und 27. Minute fassten wir Strafe 5 und 6 und so konnten die Hausherren in Überzahl aggieren. Nur einfach Überzahl, weil die Seetaler Ihr Powerplay durch eine Strafe Ihrerseits selbst reduzierten. Die Hausherren konnten diese Powerplay mit 4:3 Mannen auf dem Eis dann doch noch nützen und glichen um 1:1 aus. Nur 3 Minuten später – kam gerade einer von unseren Mannen aus der Kühlbox und zwei weitere haben Platz genommen spielten die Gäste wieder mit 1 Mann mehr Powerplay. und schon wieder kachelte es. Mit 2:1 ging es in die Pause.  Die Ansage vom Coach hatte keine Früchte getragen. 6 Bankstrafen haben wir uns eingefangen und wurden zwei Mal dafür bestraft. Jetzt hätte dem hinterst und letzten klar sein sollen, dass es gegen das wirklich gut funktionierende Powerplay der Seetaler nichts verträgt. Das mit dem Zuhören üben wir nochmal 🙂

3. Drittel

Im Schlussabschnitt fand kurz nach Wiederanpfiff ein Bully in der Offensivzone statt. Kusi Walker bediente Reyan Kücük, der sich nicht zweimal bitten liess und das Skore ausglich. Doch nur 2 Minuten später konnten die Gastgeber wieder in Führung gehen. in der 47. Minute standen je 4 Spieler auf dem Eis und der Puck gelangte im Angriffsdrittel an die blaue Linie zu Alan Benz. Der hämmerte einfach mal los. Der Puck flog zwar weit über die Torlatte sprang allerdings vom Plexiglas zurück übers Tor und so konnte der ideal platzierte Joél Steinmann den Puck in Baseball-Manier ins Tor buxieren. Homerun sozusagen. Ausgleich. und 2 Minuten später – wir spielten für einmal Powerplay – war es Niclas Hedberg, der von Fabio de Marco und Jonas Mosimann bedient wurde und zur Führung 3:4 traf. Noch in der selben Spielminute starteten die Gastgeber eine erneute Angriffswelle auf uns und beendeten diese mit einem erneuten Nachschlagen auf unseren Tormann. Wieder wurde es nicht geahndet von den beiden Unparteiischen. Da platze Alan Benz der Kragen und „streichelte“ den Angreifer mit einem Faustkuss ins Gesicht. Und weitere 30 Sekunden später wanderte gar noch einer von uns auf die Strafbank. Erneut doppelte Unterzahl. Und es kommt was kommen muss wenn man mit schwindenden Kräften kurz vor Spielende nochmal in doppelter Unterzahl antreten darf – Ausgleich.

Overtime

Diese ist kurz erzählt. Die beiden Zebras – waren wirklich den ganzen Match schon nicht ganz auf der optimalen Höhe des Geschehens – zogen Ihre Linie weiter durch und so konnte ein Seetaler seine Chance nützen und zum 5:4 einschieben. Tragisch an der Geschichte – der Gamewinner stand rund 1.5 Meter im Offside als er bedient wurde und die Schiris meilenweit davon entfernt. Folglich platzte Coach Annen der Kragen und liess seinen Emotionen freien Lauf. Bestraft wurde dies zum Glück nicht.

Fazit

Die Gastgeber haben den Sieg nicht gestohlen. Doch auf die Art und Weise wie sie gewonnen haben ist doch etwas sonderbar. Gespielt haben wir das ist klar. Dennoch darf auch mal an die Leistung der Unparteiischen appelliert werden. 7 Bankstrafen für die Gastgeber und 13 gegen uns. Das Verhältnis war nicht so einseitig was die Strafen betrifft. Zahlreiche Strafen – teils wirklich nicht notwendige wurden gepfiffen und haben den Spielfluss komplett unterbrochen. Schlussendlich hatten die Seetaler mehr Speed und wurden dafür belohnt und auch weil wir uns mit den vielen Strafen nicht nur den Spielfluss sondern mit auch die Energie gleich selbst geraubt haben. Wir haben 1 Punkt mitgenommen und grüssen nach wie vor von Platz 2 der Tabelle – mit 1 Spiel mehr als Thalwil. Das Learning ist klar wir dürfen wieder mehr laufen, weniger Strafen nehmen und dann kommt das gut.

Statistiken zum Spiel

Salve und guten Wochenstart

Schorsch #17

 

 

Verdientes Fondue nach dem Sieg über die Akademiker aus Zürich

Zuerst die Arbeit dann das Vergnügen. Wie alle Jahre gehen wir einmal geschlossen an die Zugermesse kräftig Fondue verputzen nach einem Heimspiel. Dieses Jahr waren die Akademiker aus Zürich zu Besuch und wir luden zum 3. Liga-Spiel um 15.15 Uhr in die Bossard Arena.

Durch zahlreiche Abwesende (Kurz- und Langzeitverletzte) standen gerade mal 11 Mannen und 2 Goalies im Lineup. Unser Glück war, dass die Zürcher Ihrerseits auch nicht gerade viel mehr Gitter-Buben (Der kleine Scherz sei mir verziehen) im Kader mitbrachten. Wie dem auch sei. „Verdientes Fondue nach dem Sieg über die Akademiker aus Zürich“ weiterlesen