Spielbericht Cup HC Zugerland vs. EHC Bülach

David gegen Goliath oder die Underdogs gegen einen ziemlich übermächtigen Gegner. Das waren die Vorzeichen und genau so wurde schlussendlich auch abgerechnet.

1:12 – das Verdickt des Spiels zu Gunsten des MySports-Ligisten EHC Bülach. Die Gäste aus Zürich haben sehr sehr fair gespielt und durch ihre Technik, Geschwindigkeit und Genauigkeit überzeugt. Checks wurden so gut wie keine angesetzt – zum Glück bei dem Tempo – könnte man sagen. Die Schiedsrichter haben das Spiel laufen lassen. Es gab ja auch nicht wirklich etwas zu pfeifen abgesehen von den zahlreichen Toren.

Das Spielgeschehen ist wirklich schnell erzählt. Die Zürcher taten alles um möglichst schnell ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. So führten sie bereits nach 20 Minuten mit 0:5. Es gab auch nicht nur einen Zweifel, dass die Favoriten dieses Spiel nicht gewinnen würden. Zu genau waren die Pässe, zu schnell schalteten sie von Defensive auf Offensive und waren stets für den Abpraller zur Stelle, der dann meist auch im Tor landete. Über das ganze Spiel hinweg haben 2 Spieler herausgestochen auf unserer Seite. Das waren unsere beiden Goalies. Philipp Locatelli hat zwar 8 Mal hinter sich greifen müssen. Dennoch waren das meist alles unhaltbare Abpraller. Er liess sich so erhobenen Hauptes zur Spielhälfte durch Wayne Bieri auswechseln.

Die Gäste schalteten einen Gang zurück – führten sie ja bereits mit 8 Toren Vorsprung. Wayne auf der anderen Seite erhielt noch 4 Tore und wusste sich auch zahlreiche Male auszuzeichnen. Es hätten ohne die beiden Goalies gut und gerne noch 7-8 Tore mehr sein können. Danke Jungs. Top Job! Zu erwähnen bleiben noch zwei Dinge. Das Ehrentor haben wir uns noch erkämpft und das Schlussdrittel mit einem Unentschieden abgeschlossen. Auch das stimmt uns glücklich.

Das Cup-Märchen bliebt folglich aus. Das war auch nicht zu erwarten. Der Unterschied war spielerisch klar ersichtlich. Der Unterschied war auch durch 3 Ligen Differenz offensichtlich. Und der Unterschied war auch hinsichtlich des Alters offensichtlich. Unser ältester Spieler Tiger Betschaft mit seinen 45 Jahren hat nur 26 Jahre mehr auf dem Buckel wie der jüngste Spieler auf dem Feld Torhüter des EHC Bülach mit jugendlichen 19 Jahren. So liess er sich natürlich gerne für ein Foto als Erinnerung ablichten.

Fazit:

Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Zuschauern welche uns an diesem Highlight begleitet haben. Es war toll für uns trotz der hohen Niederlage. Die Gäste haben sicher nicht mit voller Power gespielt. Sie versuchten auch immer wieder einen Trick und schönen Spielzug zu platzieren und dem Publikum etwas zu bieten. Das konnten sie sich leisten und war für uns absolut in Ordnung. Zu gross war die spielerische Klasse. Auch bedanken möchten wir uns beim Kaffee-/Kuchenstandteam welches einen einwandfreien Service lieferte und für unsere Mannschaftskasse 570 Franken erwirtschaftet hat. Wir wünschen an dieser Stelle dem EHC Bülach viel Erfolg im weiteren Cup-Wettbewerb.

Danke und einen schönen Abend.

Schorsch

CUP Spiel BSC Bäretswil vs. HC Zugerland

Die Qualität hat dann doch den Unterschied gemacht.

Dass wir am Cupspiel gegen den 4. Ligisten aus Bäretswil kein einfaches Spiel erwarten konnten war uns allen klar. Trotzdem gingen wir sehr überheblich ins Spiel hinein. Nach einem Torlosen Startdrittel eröffneten wir sehr spät in der 22. Minuten durch Neuzuzug Julien Gälli das Skore. Ja und dann, dann kamen die Strafen in sinnflutartiger Menge angeschwemmt. Die Schiedsrichter hatten scheinbar wirklich die Idee den Unterklassigen durch Powerplays ins Spiel zu bringen und ermöglichten Ihnen gleich reihenweise Überzahlchancen im Doppelpack 5:3. Einfach unglaublich. So konnten die Gastgeber innert 5 Minuten sage und schreibe 5 Tore machen. Das lag nicht ausschliesslich an den „Unparteiischen“ sondern auch an unserer Überheblichkeit und Arroganz auf dem Eis. In unseren Köpfen dachten wir wohl wir könnten den Puck einfach ein bisschen übers Eis schieben wie beim Curling und die Pucks fallen dann schon irgendwie ins Tor. Da war allerdings wirklich der überragend haltende Goalie der Bäretswiler. Nach dem 5:1 nahm Coach Annen das überfällige Timeout um uns den Kopf zu waschen und an unseren Stolz zu appelieren. Das zeigte Wirkung und gleich im Anschluss konnten wir Powerplay spielen. Knapp 1 Minute war schon verstrichen und so fasste sich Joél Steinmann ein Herz dribbelte 3 Spieler aus und schob zum 5:2 ein. Gleich im nächsten Einsatz fand Fredy Sidler ein Loch zwischen den Hosenträgern und so kamen wir bis zur Pause auf 5:3 heran.

Im Schlussabschnitt überstanden wir zuerst ein erneutes Boxplay und starteten dann unsere Schlussoffensive. Gleich zweimal traf Joél Steinmann – zweimal bedient von Niclas Hedberg und Simon Brügger zum 5:5 Gleichstand. Jetzt war der Bann irgendwie gebrochen und die Hausherren konnten unserem Tempo nicht mehr mithalten. Zum zweiten Mal heute Abend traf Julien Gälli zum 5:6. Grande Finale von Simon Brügger zum Abschluss. Gleich 3 Mal traf Simon Brügger im 2 Minuten Abstand zum 5:7, zum 5:8 und zum 5:9. Den letzten Treffer seines perfekten Hattricks vernaschte er den Gegenspieler, dass diesem schwindlig wurde und hämmerte den Puck trocken in den rechten Winkel. Genial. Kurz vor Schluss war dann noch Fabio de Marco für das Stängeli bereit und netzte ein. 5:10. Die 7 Tore im Schlussabschnitt haben dann doch den Unterschied ausgemacht. Hätten wir 3 Drittel gespielt wie das Letzte, wären die Gastgeber wohl nie nur annährend auf 5 Tore gekommen und wir hätten wohl weit mehr als 10 Tore erzielt.

Fazit:

Qualität hat sich durchgesetzt. Wir haben rund 22 Minuten Eishockey gespielt und das hat gereicht für den Sieg. Dennoch dürfen wir uns an der Nase nehmen und in Zukunft nicht mehr so fahrlässig mit unseren Chancen, Emotionen etc umgehen. Beim nächsten Spiel gegen den MySports-Ligisten Bülach am 22. November 2017 in der Bossard Arena (Zeit noch unbekannt) werden wir dann der Unterklassige sein und der Spiess wird sich drehen.

> Statistiken zum Spiel

CUP Spiel EHC Thalwil vs. HC Zugerland

Ganz unter dem Motto: Wer hat noch nicht und will noch mal stand das Cup-Spiel zwischen Thalwil und dem HC Zugerland 1. Mannschaft.

Am Freitag wurde das vorgezogene Cupspiel in Zug statt in Thalwil ausgetragen, weil auf dem Thalwilerberg das Eis förmlich davon läuft. Gut für uns – keine Reisezeit und spielen im Heimstadion auf der Gästebank :). Auch mal ein neues Erlebnis.

Cup-Spiel auf Augenhöhe

Gleich im ersten Einsatz erzielten die Gastgeber den Führungstreffer. Die erste Sturmformation konnte schon nach 32 Sekunden uns überrumpeln. Ein fataler Start in dieses Cupspiel. Rund 7 Minuten später erhöhten die Gastgeber sogar auf 2:0. Das Spiel war schnell und ging stets hin und her. So gelang uns in der 14. Minute ein Konter welcher Roger Amhof zu nutzen wusste und auf 2:1 verkürzte. Dann konnten wir für einmal im Powerplay aggieren und Selim Kücük hämmerte den Puck in den Torhimmel.

In der Pause war klar, dass wir mehr fürs Spiel machen mussten und uns in der Defensive besser zu organisieren hatten. Kurz nach der Pause war es wieder Selim Kücük der das Skore wendete und so stand es 3:2 für uns. Doch die Gäste konnten wieder ausgleichen und ihrerseits sogar wieder 4:3 in Führung gehen. Dann war es wieder Roger Amhof der den Ausgleich erzielte und kurz darauf Markus Walker, welcher uns erneut in Führung brachte. Kurz darauf war es Simon Brügger der uns erstmals einen 2 Torevorsprung ermöglichte. Doch auch darauf wussten die Thalwiler wieder eine Antwort und verkürzten abermals auf 5:6.

Im Schlussabschnitt konnten die Zürcher kurz nach der Pause den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Doch wieder war es Selim Kücük der die Rakete zündete und in Unterzahl zum 6:7 einnetzte und nur 30 Sekunden später erzielte erneut Simon Brügger das 6:8. Wiederum 3 Minuten später fasste sich Joel Steinmann ein Herz, umkurvte die ganze Abwehr über die Seite und bediente nach einem Abstecher ums Tor den freistehenden Philip Blöchlinger der zum 6:9 einschob. Leider handelten wir uns dann gleich reihenweise unnötige Strafen ein und so konnten die Gäste auf 8:9 verkürzen. Doch wieder war es „the turkish Rocket“ Selim Kücük der gleich innert 2 Minuten 2 Tore reinknallte und das Skore auf 8:11 erhöhte. Das waren seine Tore 4 & 5 an diesem Abend. Ein unschönes Ende nahm dann das Spielende. Kurz vor Ende stocherte zum wiederholten Mal ein Thalwiler nach Abpfiff bei unserem Goalie Philipp Locatelli nach was wir unsererseits nicht tolerierten und so startete eine Keilerei welche durch die Unparteiischen hätte unterbrochen werden sollen. Leider endete dieses Cupspiel mit einem Strafenfiasko was nicht hätte sein müssen.

Fazit:

Wir sind eine Runde weiter. Das Spiel war schnell und ein ewiges hin und her. Es hätte auf jede Seite kippen können. Wir haben das glücklichere Ende für uns beansprucht.