Spielbericht HCZ 1 vs. EV Dielsdorf Niederhasli

Nachdem das 1. offizielle Meisterschaftsspiel gegen die Akademiker aus Zürich nicht stattfand (sie hatten vergessen die Spieler ins System zu laden. Es ist noch nicht definitiv entschieden ob das Spiel 5:0 Forfait zu unseren Gunsten gewertet wird. Gemäss Regelbuch müsste dies der Fall sein. Wir werden sehen.) fanden wir uns am Samstag 6. Oktober 2018 in der Bossard Arena zu unserem ersten wirklichen Ernstkampf ein gegen den EV Dielsdorf Niederhasli. Der Aufsteiger ist auf diese Saison in unsere Gruppe hinzugekommen. 

1. Drittel

Wir wollten gleich von Beginn weg den Tarif durchgeben und zeigen wer hier in Zug das Sagen hat. So starteten wir furios und schon in der 3. Minute war es Neo-Senior/Aushilfespieler/Rückkehrer Joél Steinmann der zum 1:0 einschob bei 4 gegen 4 Spieler auf dem Eis. Das Spielgeschehen gestaltete sich sehr einseitig. So war es nur eine Frage der Zeit bis wir das Resultat zu unseren Gunsten erhöhten. Er war dann Roger Amhof der auf Zuspiel von Neuzuzug Tobias Hubli den Puck im Netz versenkte. Und kurz vor Ende des 1. Drittels vollendete Speedy-Allrounder-Gonzalez aka Reyan Kücük auf Zuspiel von Simon Brügger und Ramon Streiff zum 3:0 Pausenstand. Eindrücklich war die Schussstatistik von 27:7 Schüssen aufs Tor. Unsere Effizienz hat definitiv Optimierungspotential.

2. Drittel

Wir wollten nach der ersten Pause genau so weiter machen wie wir geendet hatten, allerdings war wohl der Pausentee doch noch etwas im Hals stecken geblieben. Schon in der 2. Minute konnten die Gäste aus dem Zürcher Unterland auf 3:1 verkürzen. Doch nur wenige Minuten später war es Jonas Mosimann der herrlich von hinter dem Tor von Joél Steinmann bedient wurde den 3-Tore Vorsprung wieder herstellte. In der Folge leisteten wir uns einige Strafen, die unseren Spielfluss etwas bremsten. Doch auch die Gäste leisteten sich mal wieder eine Strafe und so konnten wir im Powerplay durch eine schöne Passstafette via Tobias Hubli, Joél Steinmann und schliesslich durch Yannick Fuchs das Skore auf 5:1 erhöhen.  Und wiederum kurz vor Pause nahm sich Reyan Kücük ein Herz und bediente Joél Steinmann zum 6:1. In der Pause war der Tenor klar. So wie beim 1. Unterbruch wollten wir nicht mehr aus der Pause kommen und besannen uns entsprechender Vorsicht auch wenn der 5-Tore Vorsprung durchaus eine gewisse Sicherheit bedeutete.

3. Drittel

Hungrig kamen wir aus der Pause und konnten durch Selim Kücük auf Zuspiel von Simon Brügger auf 7:1 erhöhen. Nur 3 Minuten später war es Reyan Kücük der von ganz hinten bis ganz vorne durchlief, allen Gegner davon spurtete und auf 8:1 erhöhte. Ein herrliches Solo, welches er mit einem frechen Trick durch die Hosenträger besiegelte. Jetzt war der Bann definitiv gebrochen und wir kreierten fast im Minutentakt neue Chancen und Tormöglichkeiten. In der 49. Minute war es Ramon „Chancentod“ Streiff der den Puck energiegeladen voll unter die Querlatte hämmerte und somit seine Torflaute beendete (hatte er doch im Testspiel sage und schreibe 3 x das leere Tor nicht getroffen – wer glaubt denn sowas?). In der 54 Minute klaute Joél Steinmann den Puck einem Dielsdorfer vor der Nase weg und bediente Tobias Hubli mit einem herrlichen Flippass der diesen wuchtig ins Tor knallte. 10:1 und danke jetzt schon fürs Bier „Hightower“. Nur 30 Sekunden später bediente Reyan Kücük den freien Jonas Mosimann zum 11:1 und kurz vor Ende des Spiels war es Simon Brügger der Selim Kücük lancierte und auf 12:1 erhöhte.

Fazit

Die Gäste aus Dielsdorf hatten mit unserem Tempo definitiv Ihre Mühe. Dennoch vermochten Sie immer mal wieder gute Angriffe zu lancieren. Dumm nur, dass unser Schlussmann Wayne Bieri noch im Weg stand und einige Paraden zum Besten gab. Ehrlicherweise müssen wir allerdings auch bei 12:1 unsere mangelnde Chancenauswertung erwähnen. Wir hätten gut und gerne noch 6-8 Tore mehr schiessen können. Lange Rede kurzer Sinn wir haben 3 Punkte auf dem Konto und schauen vorwärts aufs nächste Spiel. Danke fürs Zuschauen und bis bald. 

#17 aka Schorsch aka Joél Steinmann

Spielbericht HC Zugerland vs Küssnachter SC

Der Spitzenkampf ging kräftig den Bach runter.

Die Küssnachter wollen diese Saison unbedingt eine Liga höher gehen. Entsprechend haben sie auch aufgerüstet und das Team verjüngt auf diese Saison hin. Das Training wurde bereits zahlreiche Wochen vor unserem in die Wege geleitet zu Beginn der Saison. Die Ambitionen sind also da und sehr hoch. Alles ausser Aufstieg scheint für die Rigistätter keine Option zu sein. Nach dem sehr sehr hitzigen Freundschaftsspiel zu Beginn der Saison (gefühlte 2000 Strafminuten) kam es diesen Samstag zu einem faireren Spiel mit weniger Aktivität in der Kühlbox.

1. Drittel

Die Gäste aus Küssnacht machten von der ersten Sekunde an Druck und wir hielten dagegen. Mit unseren 12 Mannen standen die Vorzeichen für einen Abnützungskampf allerdings mehr als nur düster. Zumal die Gäste mit 4 kompletten Linien aufmarschierten. Alle jung, alle hungrig wie reudige Hunde könnte man fast meinen. Zu Beginn ging scheinbar in Küssnacht das Gerücht um, dass unser Speedy Gonzales Reyan Kücük nicht spielen würde. Dem war nicht so entsprechend verwirrt kuckten die Gäste als Reyan sich auf dem Eis warm machte. Das zeigt wie unsicher man in Küssnacht ist und alles versucht um aufzusteigen. Item. Nach einem Hin und Her konnten wir durch eine schöne Passtafette durch David Favreau in Führung gehen. Doch nur wenige Minuten später schafften die Gäste den Ausgleich. Nach einem gerade abgeschlossenen Boxplay erzielten die Gäste sogar noch den Führungstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Rigistätter das Tempo erhöht.

2. Drittel – Absturz total

Das Mitteldrittel ist eigentlich sehr schnell erzählt. Wir sind mehr oder weniger auf dem Eis rumgestanden und entsprechend ist der Puck nicht für uns gelaufen. Eins für andere Mal wurde unser Goalie Wayne Bieri im Stich gelassen und so konnten die Gäste innert 20 Minuten das Skore um 5 Tore ausbauen und führten nach 40 Minuten mit 1:7. Zwei Tore fielen im Powerplay.

3. Drittel – klare Ansage

Die Pause lief bereits einige Minuten als Assistenz-Capitano Joél Steinmann in die Garderobe kam und mal Tacheles sprach. Müde Beine nach dem Cup-Spiel am Mittwoch hin oder her. Es war wirklich nicht zum zusehen was wir im Mitteldrittel abgeliefert hatten. Er appelierte an den Stolz und die Möglichkeiten von jedem einzelnen. Die Worte schienen die Mannschaft zu beflügeln. Das Startdrittel konnten wir im Powerplay beginnen und so war es auch gleich Joél Steinmann höchst selbst, der seine eigenen Worte in die Tat umsetzte und eine Passkombination nach gerade mal 24 Sekunden im Tor versenkte. Nur 30 Sekunden später – die Garderoben-Worte hallten noch nach – erzielte Roger Amhof das dritte Tor für uns. 3:7. Die Gäste nahmen ihr Timeout, welches die Wirkung leider nicht verfehlte und nur 20 Sekunden nach unseren beiden Treffern trafen die Küssnachter zum 3:8. Jetzt spielten wir endlich wieder Eishockey. Es war ein ausgeglichener Kampf – auch wenn klar war, dass wir keine 6 Tore in der verbleibenden Zeit mehr würden schiessen können. Dafür war dann die Luft und Energie mit 12 Mannen doch zu knapp. In der 48. Minute trafen die Gäste noch zum 3:9 Endstand.

Fazit

Das miserable Mitteldrittel hat uns Punkte gekostet. Hätten wir dort einfach Eishockey gespielt wie die ersten 10 und die letzten 20 Minuten, wäre das Spiel ganz anders gelaufen. Irgendwo war wohl der Wurm drin. Ich behaupte es hat nicht an der Energie gelegen. Wir haben uns zu sehr das Spiel der Gäste aufzwingen lassen und uns zu wenig auf unser Spiel fokussiert. Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir zu Erstaunlichem in der Lage sind – auch mit bloss 10 Mannen. Dieser Exploit konnten wir leider nicht zum Besten geben. Wir gehen allerdings mit einem guten Gefühl aus dem Spiel – schliesslich haben wir das Schlussdrittel 2:2 unentschieden gespielt und dort gezeigt dass wir den Tabellenführer durchaus reizen können. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass wir unsere Emotionen – was die Strafen betrifft – sehr gut gezügelt hatten. Es gab zahlreiche Situationen wo wir auch schon ziemlich ausgetickt wären. Das war nicht der Fall und so ist es toll, dass wir lediglich 6 kleine Bankstrafen einsammelten und damit weniger als die Gäste. Am kommenden Samstag findet bereits das nächste Spiel gegen die GCK Lions auf dem Dolder in Zürich statt.

Spielbericht Cup HC Zugerland vs. EHC Bülach

David gegen Goliath oder die Underdogs gegen einen ziemlich übermächtigen Gegner. Das waren die Vorzeichen und genau so wurde schlussendlich auch abgerechnet.

1:12 – das Verdickt des Spiels zu Gunsten des MySports-Ligisten EHC Bülach. Die Gäste aus Zürich haben sehr sehr fair gespielt und durch ihre Technik, Geschwindigkeit und Genauigkeit überzeugt. Checks wurden so gut wie keine angesetzt – zum Glück bei dem Tempo – könnte man sagen. Die Schiedsrichter haben das Spiel laufen lassen. Es gab ja auch nicht wirklich etwas zu pfeifen abgesehen von den zahlreichen Toren.

Das Spielgeschehen ist wirklich schnell erzählt. Die Zürcher taten alles um möglichst schnell ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. So führten sie bereits nach 20 Minuten mit 0:5. Es gab auch nicht nur einen Zweifel, dass die Favoriten dieses Spiel nicht gewinnen würden. Zu genau waren die Pässe, zu schnell schalteten sie von Defensive auf Offensive und waren stets für den Abpraller zur Stelle, der dann meist auch im Tor landete. Über das ganze Spiel hinweg haben 2 Spieler herausgestochen auf unserer Seite. Das waren unsere beiden Goalies. Philipp Locatelli hat zwar 8 Mal hinter sich greifen müssen. Dennoch waren das meist alles unhaltbare Abpraller. Er liess sich so erhobenen Hauptes zur Spielhälfte durch Wayne Bieri auswechseln.

Die Gäste schalteten einen Gang zurück – führten sie ja bereits mit 8 Toren Vorsprung. Wayne auf der anderen Seite erhielt noch 4 Tore und wusste sich auch zahlreiche Male auszuzeichnen. Es hätten ohne die beiden Goalies gut und gerne noch 7-8 Tore mehr sein können. Danke Jungs. Top Job! Zu erwähnen bleiben noch zwei Dinge. Das Ehrentor haben wir uns noch erkämpft und das Schlussdrittel mit einem Unentschieden abgeschlossen. Auch das stimmt uns glücklich.

Das Cup-Märchen bliebt folglich aus. Das war auch nicht zu erwarten. Der Unterschied war spielerisch klar ersichtlich. Der Unterschied war auch durch 3 Ligen Differenz offensichtlich. Und der Unterschied war auch hinsichtlich des Alters offensichtlich. Unser ältester Spieler Tiger Betschaft mit seinen 45 Jahren hat nur 26 Jahre mehr auf dem Buckel wie der jüngste Spieler auf dem Feld Torhüter des EHC Bülach mit jugendlichen 19 Jahren. So liess er sich natürlich gerne für ein Foto als Erinnerung ablichten.

Fazit:

Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Zuschauern welche uns an diesem Highlight begleitet haben. Es war toll für uns trotz der hohen Niederlage. Die Gäste haben sicher nicht mit voller Power gespielt. Sie versuchten auch immer wieder einen Trick und schönen Spielzug zu platzieren und dem Publikum etwas zu bieten. Das konnten sie sich leisten und war für uns absolut in Ordnung. Zu gross war die spielerische Klasse. Auch bedanken möchten wir uns beim Kaffee-/Kuchenstandteam welches einen einwandfreien Service lieferte und für unsere Mannschaftskasse 570 Franken erwirtschaftet hat. Wir wünschen an dieser Stelle dem EHC Bülach viel Erfolg im weiteren Cup-Wettbewerb.

Danke und einen schönen Abend.

Schorsch

Spielbericht HC Zugerland vs. Glarner EC

Eine Medaille hat immer zwei Seiten oder anders gesagt wir zeigen oft zwei Gesichter.

Das 6. Spiel der Meisterschaft findet zwischen uns und dem Glarner EC statt. Zuhause konnten wir gegen den äusserst unangenehmen Gegner noch nie gewinnen – deshalb vorneweg – das hat sich geändert.

Das Spiel beginnt äusserst intensiv und wechselt zwischen hin und her oder Offensive und Defensive. Was wirklich auffällt ist die ungewöhnlich hohe Strafenliste – beider Teams. Über das ganze Spiel hinweg fehlt den beiden Schiedsrichtern das Feingefühl für wirkliche Strafen und eben keine Strafen. Das Niveau der Unpareiischen passt sich eben dem Niveau der Spieler an und das ist bekannterweise sehr breit gefächert. Wie dem auch sei – darüber lamentieren nützt nichts.

Los gehts mit dem 1. Drittel.

Bereits das zweite Powerplay können die Gäste in etwas Zählbares verwandeln und gehen in der 11. Minute in Führung. Nachdem wir dann drei weitere Boxplays überstehen lanciert Niclas Hedberg mit einem weiten Pass Joél Steinmann, der Marco Villiger als Relais nutzt und dann den Puck in voller Fahrt aufschnappt, den Gegner mit einem Fake-Slapshop verarscht und den Torhüter gleich mit und somit zum 1:1 ausgleicht. Kurz Vor Drittelspause ist es Niclas Hedberg der einfach mal abzieht von der blauen Linie und der Puck findet einen äusserst bizarren Weg ins Tor. 2:1.

Mitteldrittel

Die Pausenansprache war klar. Weniger Strafen, mehr Fokus auf Speed und Zusammenspiel. Gesagt getan. Wir sammeln im Mitteldrittel bloss 3 x 2 Strafminuten und treffen gleich Reihenweise. Kurz nach der Pause ist es wieder Joél Steinmann der durch Simon Brügger bedient wurde. 3:1. In der Folgeminute gelingt den Gästen allerdings wiederum der Anschlusstreffer. Keine 3 Minuten später ist es wieder die erste Linie um Alan Benz welche zum Angriff bläst. Zu dritt stürmen wir aufs gegnerische Tor. Benz spielt herrlich zurück auf Joél Steinmann, der seinen Hattrick vervollständigt und den Puck oben rechts in den Winkel knallt. Nun folgen die 20 Sekunden von Roger Amhof. Lediglich 30 Sekunden nach dem 4:2 zieht Roger Amhof einfach mal ab und erwischt quer durchs Drittel durch den Torhüter über der rechten Schulter. 5:2. Kaum angespielt ist es wieder Roger Amhof der den Abpraller vor dem Tor ins Tor hämmert. 6:2. In der 34. Minute können wir für einmal wieder Powerplay spielen. Der Puck läuft flüssig und so gelangt der Puck in die Tiefe nebens Tor von Joél Steinmann der durch den Slot via Flip-Pass Alan Benz bedient. Dieser fackelt nicht lange und versenkt herrlich zum 7:2. Pause.

3. Drittel – Larifari

Das Schlussdrittel ist schnell erzählt. Wir lehnen zurück, ruhen uns auf den Lorbeeren aus und das wird rigoros bestraft. Das man mit 6 x 2 Minuten mehr als die Hälfte des Drittels in Unterzahl spielt hilft nicht gerade. Und so können die Glarner Powerplay Nr. 17 und Nr. 18 aufziehen. Und wie es halt ist wenn wir ständig in der Box spielen, dann fallen eben auch Tore. So geschehen drei Stück an der Zahl. Das Spiel gerät den Schiedsrichtern zunehmend aus der Hand. Zweimal werden Entscheide geändert. Zum Glück. Ein offensichtliches Fusstor der Glarner wird nach Besprechung dann doch nicht gegeben. Man kann wirklich sagen der eine der beiden Zebras war wirklich nicht auf der Höhe. Oropax gehören wirklich nicht ins Ohr bei einem Eishockeymatch.

Fazit:

3 Punkte sind im Trockenen. Wir haben die Niederlagenserie zu Hause gegen Glarus gebrochen und wir haben erneut viel zu viele Strafen gesammelt. Sage und schreibe 14 x 2 Minuten + 1 x 25 Minuten sind wirklich viel zu viel. Die Gäste sind gerade mal die Hälfte in der Kühlbox gesessen. Das Spiel war jetzt nicht wirklich so einseitig was die Strafen betraf. Da wünschen wir uns wirklich viel mehr Feingefühl für die Zukunft. Allerdings müssen wir uns auch an der eigenen Nase nehmen. Die Strafen unsererseits hätten wir durch mehr Ordnung, Fokus und kontrolliertere Emotionen deutlich geringer halten können.

So fertig für heute. Am Mittwoch gehts weiter mit dem Cup-Kracher gegen EHC Bülach um 20.00 Uhr in der Bossard Arena.

CUP Spiel BSC Bäretswil vs. HC Zugerland

Die Qualität hat dann doch den Unterschied gemacht.

Dass wir am Cupspiel gegen den 4. Ligisten aus Bäretswil kein einfaches Spiel erwarten konnten war uns allen klar. Trotzdem gingen wir sehr überheblich ins Spiel hinein. Nach einem Torlosen Startdrittel eröffneten wir sehr spät in der 22. Minuten durch Neuzuzug Julien Gälli das Skore. Ja und dann, dann kamen die Strafen in sinnflutartiger Menge angeschwemmt. Die Schiedsrichter hatten scheinbar wirklich die Idee den Unterklassigen durch Powerplays ins Spiel zu bringen und ermöglichten Ihnen gleich reihenweise Überzahlchancen im Doppelpack 5:3. Einfach unglaublich. So konnten die Gastgeber innert 5 Minuten sage und schreibe 5 Tore machen. Das lag nicht ausschliesslich an den „Unparteiischen“ sondern auch an unserer Überheblichkeit und Arroganz auf dem Eis. In unseren Köpfen dachten wir wohl wir könnten den Puck einfach ein bisschen übers Eis schieben wie beim Curling und die Pucks fallen dann schon irgendwie ins Tor. Da war allerdings wirklich der überragend haltende Goalie der Bäretswiler. Nach dem 5:1 nahm Coach Annen das überfällige Timeout um uns den Kopf zu waschen und an unseren Stolz zu appelieren. Das zeigte Wirkung und gleich im Anschluss konnten wir Powerplay spielen. Knapp 1 Minute war schon verstrichen und so fasste sich Joél Steinmann ein Herz dribbelte 3 Spieler aus und schob zum 5:2 ein. Gleich im nächsten Einsatz fand Fredy Sidler ein Loch zwischen den Hosenträgern und so kamen wir bis zur Pause auf 5:3 heran.

Im Schlussabschnitt überstanden wir zuerst ein erneutes Boxplay und starteten dann unsere Schlussoffensive. Gleich zweimal traf Joél Steinmann – zweimal bedient von Niclas Hedberg und Simon Brügger zum 5:5 Gleichstand. Jetzt war der Bann irgendwie gebrochen und die Hausherren konnten unserem Tempo nicht mehr mithalten. Zum zweiten Mal heute Abend traf Julien Gälli zum 5:6. Grande Finale von Simon Brügger zum Abschluss. Gleich 3 Mal traf Simon Brügger im 2 Minuten Abstand zum 5:7, zum 5:8 und zum 5:9. Den letzten Treffer seines perfekten Hattricks vernaschte er den Gegenspieler, dass diesem schwindlig wurde und hämmerte den Puck trocken in den rechten Winkel. Genial. Kurz vor Schluss war dann noch Fabio de Marco für das Stängeli bereit und netzte ein. 5:10. Die 7 Tore im Schlussabschnitt haben dann doch den Unterschied ausgemacht. Hätten wir 3 Drittel gespielt wie das Letzte, wären die Gastgeber wohl nie nur annährend auf 5 Tore gekommen und wir hätten wohl weit mehr als 10 Tore erzielt.

Fazit:

Qualität hat sich durchgesetzt. Wir haben rund 22 Minuten Eishockey gespielt und das hat gereicht für den Sieg. Dennoch dürfen wir uns an der Nase nehmen und in Zukunft nicht mehr so fahrlässig mit unseren Chancen, Emotionen etc umgehen. Beim nächsten Spiel gegen den MySports-Ligisten Bülach am 22. November 2017 in der Bossard Arena (Zeit noch unbekannt) werden wir dann der Unterklassige sein und der Spiess wird sich drehen.

> Statistiken zum Spiel

CUP Spiel EHC Thalwil vs. HC Zugerland

Ganz unter dem Motto: Wer hat noch nicht und will noch mal stand das Cup-Spiel zwischen Thalwil und dem HC Zugerland 1. Mannschaft.

Am Freitag wurde das vorgezogene Cupspiel in Zug statt in Thalwil ausgetragen, weil auf dem Thalwilerberg das Eis förmlich davon läuft. Gut für uns – keine Reisezeit und spielen im Heimstadion auf der Gästebank :). Auch mal ein neues Erlebnis.

Cup-Spiel auf Augenhöhe

Gleich im ersten Einsatz erzielten die Gastgeber den Führungstreffer. Die erste Sturmformation konnte schon nach 32 Sekunden uns überrumpeln. Ein fataler Start in dieses Cupspiel. Rund 7 Minuten später erhöhten die Gastgeber sogar auf 2:0. Das Spiel war schnell und ging stets hin und her. So gelang uns in der 14. Minute ein Konter welcher Roger Amhof zu nutzen wusste und auf 2:1 verkürzte. Dann konnten wir für einmal im Powerplay aggieren und Selim Kücük hämmerte den Puck in den Torhimmel.

In der Pause war klar, dass wir mehr fürs Spiel machen mussten und uns in der Defensive besser zu organisieren hatten. Kurz nach der Pause war es wieder Selim Kücük der das Skore wendete und so stand es 3:2 für uns. Doch die Gäste konnten wieder ausgleichen und ihrerseits sogar wieder 4:3 in Führung gehen. Dann war es wieder Roger Amhof der den Ausgleich erzielte und kurz darauf Markus Walker, welcher uns erneut in Führung brachte. Kurz darauf war es Simon Brügger der uns erstmals einen 2 Torevorsprung ermöglichte. Doch auch darauf wussten die Thalwiler wieder eine Antwort und verkürzten abermals auf 5:6.

Im Schlussabschnitt konnten die Zürcher kurz nach der Pause den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Doch wieder war es Selim Kücük der die Rakete zündete und in Unterzahl zum 6:7 einnetzte und nur 30 Sekunden später erzielte erneut Simon Brügger das 6:8. Wiederum 3 Minuten später fasste sich Joel Steinmann ein Herz, umkurvte die ganze Abwehr über die Seite und bediente nach einem Abstecher ums Tor den freistehenden Philip Blöchlinger der zum 6:9 einschob. Leider handelten wir uns dann gleich reihenweise unnötige Strafen ein und so konnten die Gäste auf 8:9 verkürzen. Doch wieder war es „the turkish Rocket“ Selim Kücük der gleich innert 2 Minuten 2 Tore reinknallte und das Skore auf 8:11 erhöhte. Das waren seine Tore 4 & 5 an diesem Abend. Ein unschönes Ende nahm dann das Spielende. Kurz vor Ende stocherte zum wiederholten Mal ein Thalwiler nach Abpfiff bei unserem Goalie Philipp Locatelli nach was wir unsererseits nicht tolerierten und so startete eine Keilerei welche durch die Unparteiischen hätte unterbrochen werden sollen. Leider endete dieses Cupspiel mit einem Strafenfiasko was nicht hätte sein müssen.

Fazit:

Wir sind eine Runde weiter. Das Spiel war schnell und ein ewiges hin und her. Es hätte auf jede Seite kippen können. Wir haben das glücklichere Ende für uns beansprucht.

Fazit Testspiele HC Zugerland 3. Liga

Fazit erste 3 Testspiele HCZ 1

Die ersten beiden Testspiele gegen Binningen und gegen Reinach waren noch keine wirklichen Gradmesser. Gegen die Basler konnten wir nach bloss einem Training 12 Tore erzielen und hatten zu jeder Zeit das Spiel im Griff. Speziell zu erwähnen ist, dass sich unser neuer Spieler Ramon Streiff gleich in die Skorerliste eingereiht hat und somit einen tollen Einstand feiern durfte. Herzlich Willkommen an dieser Stelle beim HC Zugerland. Gegen Reinach fielen dann nicht mehr ganz so viele Tore, das lag wohl auch daran, dass wir bedeutend mehr im Boxplay spielten. Dennoch konnten wir das Spiel mit 5:3 für uns entscheiden. Wir hätten allerdings gut und gerne 10 Tore schiessen können und die 3 Gegentreffer waren keineswegs notwendig. „Fazit Testspiele HC Zugerland 3. Liga“ weiterlesen

Saisonschlussbericht HCZ 1

Nach anstrengenden 18 Meisterschaftsspielen und der Krönung zum Schluss (Sieg in der Overtime gegen die GCK Lions) ist die Hockeysaison 2016/2017 beendet. Es war eine tolle Saison. Unser Saisonziel, den 3. Rang zu erreichen, haben wir nur knapp um 3 Punkte (1 Sieg) verpasst. Wir haben 9 x nach 60 Minuten, 2 x nach 65 Minuten gewonnen und 7 x auf die Mütze bekommen. Sicherlich schmerzhaft bleiben die drei Niederlagen zu Hause gegen Glarus, Seetal und Thalwil in Erinnerung, welche wir normalerweise auch gewinnen. Tja das ist eben Eishockey. „Saisonschlussbericht HCZ 1“ weiterlesen

Spielbericht EHC Seewen vs. HC Zugerland

Ein Abnützungskamp mit dem besseren Ende für uns

Zu später Stunde (ca. 21 Uhr) Sonntagabends empfängt der EHC Seewen uns zum Rückspiel im Zingel. Wie wir es von den Schwyzern gewohnt sind, fahren sie gleich die Krallen aus und checken was das Zeug hält. Wir sind geduldig und ziehen unser Ding durch. Nach knapp 8 Minuten fassen wir die erste Strafe, welche die Seewener auch ausnützen können. Ein Abpraller von der Bande wird zur idealen Vorlage und so steht es 1:0 für die Hausherren. Doch im Gegenzug können wir das Spiel wieder ausgleichen. Reyan Kücük hat einen Energieanfall und kurvt quer durch die gesamte Seewen Defensive und schliesst herrlich ab zum 1:1. „Spielbericht EHC Seewen vs. HC Zugerland“ weiterlesen